Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Das britische Parlament hat sich gegen einen ungeregelten Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Damit wird am Donnerstag darüber abgestimmt, ob London eine Verschiebung des Brexit bei der EU beantragen soll.

Das britische Unterhaus hat zum zweiten Mal das Brexit-Abkommen für einen geregelten EU-Austritt abgelehnt. Angesichts eines drohenden Chaos-Brexit bot die EU London umgehend an, einen "begründeten Antrag" auf Verschiebung des Austrittsdatums am 29. März zu prüfen. Doch was würde das bringen? Wäre fast drei Jahre nach dem Brexit-Referendum ein Ende mit Schrecken nicht besser als ein Schrecken ohne Ende?

Ein Brexit ohne Abkommen mit der EU wär nach Ansicht von David Cameron "eine Katastrophe". Das sagte der ehemalige britische Premierminister gegenüber Sky News. Zudem sprach er Theresa May seine Unterstützung aus. 

Theresa May ist auch mit ihrem nachgebesserten Brexit-Deal krachend gescheitert. Heute Mittwoch stimmen die Abgeordneten darüber ab, ob es einen No-Deal-Brexit geben könnte. Großbritannien bereitet sich auf Ernstfall. 

Idioten im britischen Unterhaus, Ende der Geduld, Chaos abwenden: Das Nein des britischen Parlaments zum nachgebesserten Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May löst bei vielen Kommentatoren Kopfschütteln und Sorgen vor der Zukunft aus - aber auch Planspiele, wie es weitergehen könnte:

Das britische Unterhaus hat den von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Brexit-Vertrag trotz Nachbesserungen erneut abgelehnt.

Trotz Last-Minute-Zugeständnissen aus Brüssel votieren die Abgeordneten in London erneut gegen das Brexit-Abkommen von Premierministerin Theresa May. Nun müssen sie wohl entscheiden, ob das Land ohne Abkommen aus der EU ausscheiden soll.

Bei all der Streiterei um den Backstop - die umstrittene Brexit-Klausel für Irland - ist der Rest des Austrittsvertrags fast in Vergessenheit geraten. Dabei hat er es in sich. Sollte die Abstimmung in London scheitern, steht viel auf dem Spiel.

Die EU-Kommission und die britische Regierung haben verkündet, man habe einen Durchbruch erzielt im Streit über die umstrittene Notfalllösung für die irische Grenze nach dem Brexit.

Theresa May trotzt Brüssel in letzter Sekunde Zugeständnisse beim Brexit-Vertrag ab. Darunter ist eine Übergangsregelung für den Backstop. Ob das reicht, um den Deal durchs Parlament zu bringen, ist fraglich. 

Eine deutsches Universitätsklinikum will sich das Brexit-Chaos zunutze machen und polnische Pflegekräfte aus England abwerben.

Eile beim Brexit ist dringend geboten, findet EVP-Fraktionschef Manfred Weber. In ein Interview wendet er sich drei Wochen vor dem geplanten Austrittstermin Großbritanniens an alle politischen Parteien fordert vor allem eines: Klarheit.

Drei Tage vor der neuen Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament zeichnet sich weiter kein Kompromiss zwischen London und Brüssel ab. EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani sagte, es sei "völlig unmöglich", den Austrittsvertrag noch einmal zu ändern.

Am kommenden Dienstag will die britische Premierministerin wieder über das EU-Austrittsabkommen abstimmen lassen. Sie steuert auf eine erneute Niederlage zu und prophezeit einen "Zeitpunkt der Krise" - und sorgt mit einer Aussage für Verwunderung.

Der Brexit, Großbritanniens freiwilliges Ausscheiden aus den Reihen der Europäischen Union, ist eine Entscheidung der heutigen für zukünftige Generationen. Scheitere er oder gehe ohne Abkommen über die Bühne, bekäme die EU die Schuld. Sagt der britische Außenminister.

Die Zeit läuft ihnen davon. Die britische Premierministerin Theresa May und Labour-Chef Jeremy Corbyn stehen in der Brexit-Debatte ohnehin schon unter Druck. Doch der erhöht sich nun noch einmal.

Bundeskanzlerin Merkel kann sich eine Verschiebung des Brexit vorstellen - an dem Austrittsabkommen zwischen der EU und Großbritannien sei aber gleichwohl nicht zu rütteln. Premierministerin May appelliert unterdessen an die Pflicht der britischen Abgeordneten, "damit unser Land vorankommen kann".

Rund einen Monat vor dem angekündigten Brexit-Tag scheinen die politischen Lager in London doch langsam die Nerven zu verlieren. Die Regierungschefin zeigt nun zumindest einen Weg, um Chaos Ende März abzuwenden.

Die britische Premierministerin Theresa May hat dem Parlament am Dienstagmittag die Verschiebung des Brexit angeboten. Es gäbe dazu bereits Pläne.

Der Spielraum für die britische Premierministerin wird immer enger. Gut einen Monat vor dem geplanten EU-Austritt kann May dem Parlament noch immer kein nachgebessertes Brexit-Abkommen vorlegen. Werden die Abgeordneten der Regierungschefin nun die Kontrolle entreißen?

Gut einen Monat noch bis zum angekündigten EU-Austritt Großbritanniens - und keine Lösung in Sicht. EU-Ratschef bringt eine Verschiebung ins Spiel, aber die britische Regierungschefin lässt sich nicht beirren.

Knapp fünf Wochen vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens hat Ratspräsident Donald Tusk eine Verschiebung ins Spiel gebracht. Eine Verschiebung des Brexit auf einen späteren Zeitpunkt wäre eine "vernünftige Lösung", sagte Tusk

Je näher mit dem 29. März 2019 das offizielle Austrittsdatum rückt, desto turbulenter geht es hinter den Kulissen des Brexit zu. Während nun drei Minister öffentlich gegen Theresa May rebellieren, sorgt ein Artikel im britischen "Guardian" für Aufsehen.

Der Gegenwind für Labour-Chef Jeremy Corbyn wird immer rauer: Aus Protest gegen seinen Brexit-Kurs und aufgrund angeblicher antisemitischer Tendenzen in der Partei treten sieben Mitglieder aus. Eine Personalie trifft den Oppositionsführer hart.

Der Ton im Brexit-Streit in Großbritannien wird immer rauer: Während weiterhin Politiker vor eine "No Deal"-Brexit warnen, werden inzwischen Parlamentarier verinzelt sogar bedroht. Die Polizei gibt bereits Sicherheitswarnungen heraus.

Lässt es die britische Premierministerin wirklich auf einen ungeordneten EU-Austritt ankommen? Nach der jüngsten Niederlage im Parlament gibt sie sich stur. Am 27. Februar könnte die letzte Chance für die Abgeordneten sein, einen No-Deal-Brexit zu verhindern.

Der Brexit wird Medienberichten zufolge für Großbritannien weitaus dramatischere wirtschaftliche Konsequenzen haben, als bislang angenommen. Grund sei eine eklatante Fehleinschätzung der Regierung.

Der Brexit wird Medienberichten zufolge für Großbritannien weitaus dramatischere wirtschaftliche Konsequenzen haben, als bislang angenommen. Grund sei eine eklatante Fehleinschätzung der Regierung.

Ein Dorf, zwei Staaten. Der 600-Einwohner-Ort Pettigo liegt genau zwischen Nordirland und der Republik Irland. Grenzkontrollen gibt es hier schon lange keine mehr. Der Brexit könnte das ändern - mit dramatischen Folgen.

Der Termin für den Brexit steht: Am 29. März will Großbritannien die EU verlassen. Der Austritt soll laut Theresa May pünktlich vollzogen werden. Sie appelliert nun an die Parlamentarier in London, "die Nerven zu behalten".

Eine Studie sagt gravierende Auswirkungen eines Brexits ohne Kompromiss- und Auffanglösung vorher. Mehr als 100.000 deutsche Arbeitsplätze sollen bedroht sein, sowohl im Mittelstand als auch bei Großkonzernen.

Die britische Premierministerin Theresa May will das Parlament in London Medienberichten zufolge noch einmal um mehr Zeit für Nachverhandlungen mit der EU zum Brexit bitten.

Der britische Oppositionsführer formuliert fünf Bedingungen für die Zustimmung seiner Labour-Partei zum Brexit-Deal mit der EU. Kommt jetzt Bewegung in die festgefahrene Situation? 

Theresa Mays Brexit-Besuch bei der EU in Brüssel hat zu einem Ergebnis geführt. Großbritanniens Regierungschefin hat mit dem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker das Fenster zu weiteren Gesprächen über die Ausgestaltung des britischen Austritts aus der Europäischen Union aufgestoßen.

Die britische Premierministerin Theresa May will im Auftrag ihres Parlaments noch einmal über den EU-Austrittsvertrag reden. Die EU hofft indes auf frische Ideen.

Donald Tusk ist von den radikalen Brexit-Befürworter genervt. Bei einer Pressekonferenz hat der EU-Ratspräsident das nun deutlich zum Ausdruck gebracht und die unentschlossenen "Brexiters" mit ungewohnt scharfen Worten kritisiert. In Großbritannien ist man empört. Eine britische Ministerin fordert eine Entschuldigung von Tusk - und Ex-Ukip-Chef Nigel Farage sieht sich auf ganzer Linie bestätigt.

Ein ungeordneter Brexit könnte sich in Deutschland womöglich auf die Preise für frisches Gemüse auswirken. Die Sorge ist, dass andere EU-Länder wie die Niederlande ihre eigentlich für Großbritannien produzierte Ware umlenken müssten und es hierzulande zu einem Überangebot etwa bei Paprika und Tomaten kommen könnte. Die Folge: ein rapider Preisverfall.

Dem britischen Sender BBC ist eine peinliche Panne bei der Brexit-Berichterstattung unterlaufen. 

Zumindest weiß die EU nun, was die Briten im Brexit-Chaos wollen: den Backstop neu verhandeln - auch wenn die EU das nicht will. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Backstop?

Nach dem Willen des britischen Parlaments soll Premierministerin Theresa May den Brexit-Vertrag mit der Europäischen Union nachverhandeln. In Brüssel aber will man davon nichts wissen. Weniger als 60 Tage vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens scheinen die Positionen unvereinbar. Welche Optionen bleiben?

Die britische Premierministerin Theresa May und das Unterhaus in London haben für ihre Forderungen nach Änderungen des Brexit-Vertrages eine Abfuhr erhalten. Damit bleibt der Ablauf des EU-Austritts Großbritanniens weiter unklar.

Kurz vor der Abstimmung am Dienstagabend hat Premierministerin Theresa May das britische Parlament gebeten, ihr ein Mandat für Nachverhandlungen des Brexit-Deals mit der EU zu geben. Sie fordert eine "klarstmögliche Botschaft".

Die britische Premierministerin Theresa May hat das Parlament in London um ein Mandat für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen gebeten. London müsse den übrigen 27 EU-Staaten endlich klar zu sagen, was die Briten in Sachen Brexit wollen.

Das britische Parlament unternimmt einen weiteren Versuch, den Kurs beim EU-Austritt abzustecken. Verfolgen Sie die Debatte im Unterhaus in unserem Livestream.

Unternehmen fürchten einen ungeregelten EU-Ausstieg der Briten. Vor dem Brexit-Votum im britischen Parlament am Dienstag machen sie Druck - und drohen, Fabriken zu schließen und Geschäfte zu verlagern. Auch deutsche Konzerne haben Notfall-Pläne geschmiedet.

Die Queen hat im Brexit-Streit nach Ansicht von Kommentatoren auf ihre Weise ein Machtwort gesprochen. Eine Umfrage zeigt: Jeder dritte Deutsche rechnet mit einem ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens.

Sollte es am 29. März zu einem harten Brexit-Austieg kommen – also ein No-Brexit-Deal – dann kann das den Briten große Probleme bereiten. Die Regierung hat deshalb Hinweise für seine Bürger herausgegeben, die ständig aktualisiert werden. Doch auch deutsche Verbraucher fragen sich, was der Austritt Großbritanniens aus der EU für sie bedeutet. Wichtige Fragen im Überblick.

Plan B von Theresa May zum Brexit überzeugt viele Abgeordnete nicht. Sie wollen der Premierministerin die Kontrolle im Streit über den richtigen Kurs entreißen.

Während auf beiden Seiten des Ärmelkanals die Angst vor einem No-Deal-Brexit wächst, bleiben die Fronten im Streit über den EU-Austritt der Briten verhärtet. Ein Ausweg ist noch nicht in Sicht.

Plan B? Richtig Neues hatte die britische Premierministerin nicht im Angebot. Doch zeigt sich auch die EU-Seite zunehmend nervös im Brexit-Drama. Polen und Rumänien schießen plötzlich mit einem Vorschlag im Alleingang quer und provoziert eine Klarstellung.