Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat den Westen vor einem Angriff auf seine Truppen gewarnt.

Weitere aktuelle News finden Sie hier

"Alle möglichen Handlungen werden nur zu einer weiteren Destabilisierung in der Region beitragen", sagte Assad nach Angaben der syrischen Präsidentschaft auf Twitter. Dies bedrohe die internationale Sicherheit und den Frieden auf der Welt.

Er reagierte damit nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Ost-Ghuta offensichtlich auf Drohungen vor allem von US-Präsident Donald Trump, Syrien mit Raketen anzugreifen. Bei dem am Samstag gemeldeten Chemiewaffen-Angriff auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Duma in Ost-Ghuta wurden Helfern zufolge mindestens 42 Menschen getötet.

Assad bestreitet Vorwürfe

Der Westen macht Assad für die Tat verantwortlich. Dieser bestreitet die Vorwürfe und ließ am Donnerstag mitteilen, dass es sich dabei um Lügen von Terroristen handele.

In seiner Stellungnahme führte der syrische Präsident das Verhalten des Westens auf die Erfolge seiner Armee zurück. Mit jedem Sieg würden die Stimmen im Westen lauter, um den Verlauf der Ereignisse zu verändern.

Die syrischen Streitkräfte hatten in den vergangenen Wochen die Rebellenhochburg Ost-Ghuta nach schwersten Bombardierungen Stück für Stück eingenommen. Dabei starben auch viele Zivilisten.  © dpa