Die "Alternative für Deutschland" (AfD) steigt in der Wählergunst unaufhörlich. Vor allem die Union leidet darunter. Nun schlägt Kanzlerin Angela Merkel eine neue Strategie im Umgang mit der rechtskonservativen Partei vor. Immer nur einprügeln auf die AfD und ihre Anhänger bringe nichts, findet die CDU-Vorsitzende.

Angesichts der Wahlerfolge der AfD hat sich CDU-Chefin Angela Merkel nach einem Zeitungsbericht dafür ausgesprochen, dass die Union verstärkt auch auf konservative Wähler rechts von der politischen Mitte zugeht.

Kanzlerin trage Mitschuld an starker AfD, sagen Kritiker. Was dran ist.

Das schreibt die "Bild" am Dienstag unter Berufung auf Teilnehmer der Präsidiumssitzung am Montag.

Zugleich habe Merkel auch eine neue Strategie im Umgang mit der AfD angeregt, hieß es laut Teilnehmern. Es sei nicht sinnvoll, auf die AfD und ihre Wähler immer nur einzuprügeln. Das schaffe nur Solidarisierungseffekte, erklärte Merkel demnach.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März hatte die AfD aus dem Stand jeweils zweistellige Ergebnisse erzielt und die Altparteien in Bedrängnis gebracht. (cai/dpa)