(sal) - Weil er sich mit der Situation offenbar überfordert gefühlt hatte, hat ein Mann im nordrhein-westfälischen Schwerte fünf neugeborene Hundebabys aus dem Fenster geworfen.

Wie die "Bild" berichtet, fanden Nachbarn des 62-Jährigen die toten Welpen am nächsten Morgen auf dem Gehweg und packten sie in eine Plastiktüte. Sie habe den Schulkindern den schrecklichen Anblick ersparen wollen, sagte eine Anwohnerin der Zeitung.

Der Hundehalter behauptet im Gespräch mit "Bild", dass seine Hündin die Welpen totgebissen habe. Die Plazenta habe er in der Toilette entsorgt und die toten Hundebabys anschließend aus dem Fenster geworfen. Die kleinen Körper sollten eigentlich in der Regenrinne landen.

Tierärzte konnten laut "Bild" jedoch keine Biss-Spuren an den Kadavern finden. Bei einer Obduktion seien dafür Hämatome am Schädel entdeckt worden, die offenbar von dem Wurf aus dem Fenster stammen.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Hundehalter wegen des Verstoßes gegen das Tierschutz-Gesetz.