Unwetter in Deutschland: Häuser und Straßen überflutet, Schneechaos in Sachsen

Dauerregen und steigende Pegel: Vor allem den Südwesten Deutschlands treffen die Wassermassen. Bei Trier wird ein Dorf überschwemmt. In Sachsen hingegen gibt es ein Schneechaos.

Wasser quillt in Oberstaufen (Bayern) aus einem Kanal an einer teilweise überfluteten Straße.
Eine Pistenraupe steht in Thalkirchdorf (Bayern) auf einer Skipiste, die nur noch teilweise mit Schneeresten bedeckt ist.
Ein Mann steht mit einem Regenschirm am Deich der Rench in Oberkirch (Baden-Württemberg). Der Fluss ist durch die Wassermassen angeschwollen. In vielen Gemeinden in Baden-Württemberg wurde Hochwasseralarm ausgelöst.
Bäume stehen in Waldkirch (Baden-Württemberg) im Wasser der Elz. Der Fluss ist über die Ufer getreten und hat angrenzende Äcker überflutet.
Nach starken Regenfällen sind in Rottenburg (Baden-Württemberg) beim Bootsverleih Stocherkähne vollgelaufen.
In Heidelberg (Baden-Württemberg) werden am Neckar wegen des prognostizierten Hochwassers Wasserstege aufgebaut.
Sandsäcke liegen in der Innenstadt an der Alten Brücke am Neckar.
Feuerwehrkräfte entfernen in Stuttgart (Baden-Württemberg) einen Baum, der nach einem Sturm auf einen PKW gefallen ist.
Offen stehende Abflussschächte sorgen in Aach in der Verbandsgemeinde Trier-Land (Rheinland-Pfalz) für das Ablaufen der Wassermassen, die in der Nacht einen Teil des Ortskerns überflutet haben.
In nur drei Stunden fallen in Sachsen mehr als zehn Zentimeter Neuschnee. Niemand, auch nicht im Erzgebirge, hat mit solch intensiven Schneefällen gerechnet.
So geht auf den Bundesstraßen, unter anderem auf der B 174, nichts mehr. Überall stehen Transporter und LKW quer. Auf der B 101 bei Schönfeld war ohne Schneeketten kein Vorwärtskommen mehr.
Der Berufsverkehr ist teilweise zusammengebrochen.
Ein Teil der Autobahn A 620, der durch die Innenstadt von Saarbrücken (Saarland) führt, ist wegen Überschwemmung gesperrt. In der Nacht war die Saar über die Ufer getreten.
Eine Straße östlich von Murnau (Bayern) ist wegen des Hochwassers mit einer Schranke gesperrt.
Größere Überflutungen sind vor allem um Oberstdorf und Immenstadt (Bayern) zu finden. Die Bahnstrecke Kempten nach Immenstadt musste Dienstagfrüh voll gesperrt werden.
Aufgrund des steigenden Pegels der Iller wurde ein Hochwasserschutzwall auf der Bahnstrecke errichtet. Zahlreiche Pendler mussten daher auf den Schienenersatzverkehr umsteigen.