Vor dem deutschen WM-Auftaktspiel gegen Mexiko ist ein Taxifahrer in Moskau in eine Menschenmenge gefahren. Zunächst wurde ein Anschlag vermutet. Jetzt ist der Grund klar.

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Der 28-jährige Fahrer sagte später aus, er sei bei dem Unfall am Samstag völlig übermüdet gewesen. Insgesamt wurden bei dem Vorfall sieben Menschen verletzt. In Berlin stach ein Unbekannter in der S-Bahn zwei junge Mexikaner nieder.

Unfall ereignete sich in der Nähe des Roten Platzes

Der Verkehrsunfall ereignete sich in der Nähe des Roten Platzes in Moskau. Auf einem Video ist zu sehen, wie das gelbe Taxi auf stehende Wagen zufährt, abrupt auf den Bürgersteig gelenkt wird, zahlreiche Passanten anfährt und dann zum Stehen kommt.

Der Fahrer stammt aus der früheren Sowjetrepublik Kirgistan. Er habe zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits 20 Stunden hinter dem Steuer gesessen und sei kurz eingenickt, sagte er auf einem Video, das die Behörden veröffentlichten.

Die Ermittler schlossen einen terroristischen Hintergrund aus. Am Wochenende hielten sich auch tausende deutsche Fans in Moskau auf.

Die Sicherheitsvorkehrungen während der WM sind in den elf Austragungsorten extrem hoch, auch um einen möglichen Terroranschlag zu vermeiden. Tausende Polizisten und Einsatzkräfte sind unterwegs.

Fans, Touristen und Einwohner werden an Metrostationen kontrolliert

Fans, Touristen und Einwohner werden an jeder Metrostation und öffentlichen Einrichtungen kontrolliert. In Russland wurden in der Vergangenheit immer wieder Terroranschläge verübt.

In Berlin sind zwei junge Touristen aus Mexiko in einer S-Bahn von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Eine Begleiterin aus Deutschland erlitt einen Schock. Die drei Menschen wurden demnach am frühen Samstagmorgen von dem Mann angegriffen. Zuvor sollen sie mit ihm in Streit geraten sein.  © dpa

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