Michael Schumacher: 25 Jahre nach seinem ersten WM-Titel - Schumis Karriere in Bildern

Vor 25 Jahren gewann Michael Schumacher seinen ersten WM-Titel in der Formel 1. Wir blicken zurück auf die Karriere des Formel-1-Rekordweltmeisters.

Er begleitete Michael Schumachers Karriere von Anfang an: Manager Willi Weber.
Erinnerung an die Anfänge: Im Kart begann die Erfolgstory von Michael Schumacher (hier bereits im Benetton-Formel-1-Rennoverall).
Nach seinem ersten Rennen beim Großen Preis von Belgien am 25. August 1991 für das Team Jordan: Für das Team des Iren Eddie Jordan fuhr später auch Michaels Bruder Ralf.
Lange währte diese Zusammenarbeit jedoch nicht: Schumacher wurde umgehend von Benetton abgeworben.
Ein knappes Jahr nach seinem F1-Debüt in Spa gewann Schumacher eben dieses Rennen im belgischen Mekka des Motorsports am 30. August 1992.
Am 13. November 1994 war es das erste Mal so weit: Schumacher wird mit Benetton Weltmeister. Rechts freut sich Teamchef Flavio Briatore.
1995 verteidigte Schumacher seinen WM-Titel auf Anhieb.
In den Jahren 1994 und 1995 ist er Schumachers härtester Konkurrent, 1996 wird er schließlich selbst Weltmeister: Damon Hill. Schon der berühmte Vater des Engländers, Graham Hill, war Formel-1-Weltmeister, gleich zweimal: 1962 und 1968.
1996 wechselte Schumacher zu Ferrari, dem von Jean Todt betreuten Team. Doch es dauerte bis zum Jahr 2000, bis sich die beiden über den ersten WM-Titel für einen Ferrari-Fahrer seit 1979 freuen konnten. Damals hatte der Südafrikaner Jody Scheckter triumphiert.
In den Jahren 1998 und 1999 war er Weltmeister, doch in der Saison 2000 verzweifelte Mika Häkkinen, links, an Schumacher und dessen Ferrari: Häkkinen wurde zum einzigen Mal in seiner Formel-1-Laufbahn Vize-Weltmeister.
Stets ein Kampf mit harten Bandagen waren die Duelle zwischen Michael Schumacher und Jacques Villeneuve. In der Saison 1997 wurde Schumacher nach einer unfairen Attacke gegen den Kanadier im letzten Rennen aus der WM-Wertung des Jahres gestrichen. Jacques' Vater Gilles war einer von Schumachers Ahnen bei Ferrari, die es nicht zum Weltmeister brachten. Gilles Villeneuve starb 1982 in Zolder im Rahmen des Trainings zum Großen Preis von Belgien.
Michael Schumacher und sein langjähriger Teamkollege Rubens Barrichello, links, fuhren - ehe Lewis Hamilton und Nico Rosberg kamen - die meisten Doppelsiege in der F1-Geschichte ein.
Fünfmal, zwischen 2000 und 2004, bekam Michael Schumacher als Ferrari-Fahrer die WM-Trophäe ausgehändigt. Zudem gewann das Team in der Schumi-Ära gar sechsmal, von 1999 bis 2004, die Konstrukteurs-WM. Über diesen Pokal freute sich Teamchef Jean Todt (re.).
Phantomrennen von Indianapolis in der Saison 2005: Schumacher entschuldigte sich bei den Fans, die einen Grand Prix mit lediglich sechs Autos sahen, da alle Teams mit Michelin-Reifen nicht antraten. Das kam seitdem nie mehr vor.
Die Saison 2006 war geprägt vom Zweikampf zwischen Schumacher und Fernando Alonso, links. Wegen eines Motorschadens im vorletzten Rennen ging dem Deutschen der achte WM-Titel durch die Lappen. Dafür brach Schumacher einen anderen Rekord: Er überholte Ayrton Senna (65) in Sachen Pole Positions. 68 waren es am Jahresende 2006.
Nach langem Rätselraten in den Wochen davor erklärte Schumi 2006 seinen Rücktritt als Fahrer aus der Formel 1. Das letzte Rennen in Sao Paulo beendete er auf dem vierten Rang.
Als Berater und Testfahrer blieb Schumi Ferrari bis Ende 2009 erhalten. Sein Comeback in der Formel 1 - als Ersatz des verletzten Stammfahrers Felipe Massa - scheiterte 2009 wegen eines Motorradunfalls Schumachers. So kehrte er erst 2010 in den Fahrer-Zirkus zurück - allerdings bei Mercedes. Schumis Teamkollege dort war Nico Rosberg, rechts.
Die Liaison mit Mercedes hielt drei Jahre. Zu einem weiteren Titel reichte es für Schumi aber nicht mehr. Dafür war ein anderer Fahrer zu stark: Landsmann Sebastian Vettel avancierte zum Dauer-Weltmeister. Schumachers zweiter Rücktritt aus der Formel 1 erfolgte zum Ende der Saison 2012.
Am 29. Dezember 2013 erlitt der Ex-Rennfahrer nach einem Skiunfall in Meribel ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde ins künstliche Koma versetzt. Viele Fans versammelten sich vor dem Krankenhaus in Grenoble, um ihr Mitgefühl auszudrücken. Seitdem rehabilitiert sich Schumi in seiner Heimat. Über seinen Zustand ist nichts bekannt.
Zu Schumis besonderem Jubiläum feiern seine Fans einen der größten Sportler aller Zeiten.