Die Kultusminister der Länder bewerten die weitere Angleichung beim Abitur als Erfolg. So viel Einheitlichkeit habe es in diesem Bereich noch nie gegeben, sagte der Koordinator der SPD-Länder in der Kultusministerkonferenz (KMK), Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, nach Abschluss der Beratungen der KMK am Freitag in Berlin.

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Der Vertreter der unionsregierten Bundesländer, Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU), schloss sich der Formulierung an.

Die KMK hatte am Donnerstag beschlossen, das Abitur in Deutschland vergleichbarer zumachen. Es geht dabei konkret um die sogenannte Qualifikationsphase vor den Abiturprüfungen. Erstmals wurden für diese zweijährige Phase bundesweite Vorgaben zur Anzahl und Gewichtung von Klausuren aufgestellt. Außerdem wird die mögliche Zahl der Leistungskurse begrenzt und eine einheitliche Vorgabe zur Anzahl der zu belegenden Kurse insgesamt festgelegt.

Die KMK trage damit der Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach einer höheren Vergleichbarkeit des Abiturs Rechnung, sagte die derzeitige KMK-Präsidentin, die Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD). Es sei nun auf struktureller Ebene ein weiterer Schritt getan, die Berechnungsgrundlagen für die Abiturdurchschnittsnote weiter anzugleichen.  © dpa

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