Die Gerichtsentscheidung über die Zukunft der Bärin JJ4 in Italien ist nach Angaben des Tierschutzvereins LAV erneut vertagt worden. Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts in der norditalienischen Stadt Trient über den Abschussbefehl für das Tier sei erst am Freitagmorgen zu erwarten, sagte LAV-Anwalt Claudio Linzola am Donnerstag. Eine Gerichtssprecherin äußerte sich dazu auf Nachfrage nicht. Sie bestätigte jedoch, dass die Anhörung vor Gericht beendet sei.

Mehr Panorama-News

Das Bärenweibchen, das auch Gaia genannt wird, hatte laut offiziellen Angaben Anfang April einen 26-jährigen Jogger an einem Forstweg in dem bei Wanderern und Touristen beliebten Val di Sole im Trentino angegriffen und getötet. Daraufhin erließ Maurizio Fugatti, der Präsident der Region Trentino-Südtirol, ein Dekret zur Tötung der Bärin. Nach einer Klage von Tierschützern setzte ein Gericht diese Anweisung Mitte April aus.  © dpa

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.