Auf Hamburgs Straßen mussten sich nach einem Unwetter die Autofahrer plötzlich selbst zurechtfinden. 323 Ampeln wurden vorübergehend dunkel. Die Polizei sprach von einem "Schluckauf".

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Nach einem Unwetter sind am Donnerstagabend in Hamburg gegen 18:45 Uhr hunderte Ampeln ausgefallen.

Ein Blitzeinschlag sorgte schwerpunktmäßig im Südwesten der Hansestadt für den Ausfall von 323 Ampeln, bestätigte die Polizei.

Leitungen mit "Schluckauf"

Ein Sprecher formulierte es so: "Eine Spannungsspitze hat dafür gesorgt, dass viele Leitungen einen Schluckauf hatten."

Auch bei der Polizei seien kurzzeitig nach einem Spannungsabfall die Computer ausgefallen. Die Verkehrsleitzentrale arbeite mit Hochdruck daran, alle Ampelanlagen wieder hochzufahren.

Am Abend hätten sich die Ampeln nach und nach wieder selbst eingeschaltet oder seien eingeschaltet worden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Keine Unfälle

Es seien zunächst keine Verkehrsunfälle wegen der ausgefallenen Ampeln gemeldet worden.

Auch die Straßen seien nicht viel voller als an anderen Tagen im Feierabendverkehr. (dpa/hau)  © dpa