Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die großangelegte Razzia gegen die Klimaschutzgruppe Letzte Generation verteidigt. "Die heutigen Maßnahmen zeigen, dass der Rechtsstaat sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt. Polizei und Justiz nehmen Straftaten nicht hin, sondern handeln - so wie es ihre Pflicht ist", sagte Faeser am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz in Berlin. Legitimer Protest ende immer dort, wo Straftaten begangen und andere Menschen in ihren Rechten verletzt würden. "Wenn diese rote Linie überschritten ist, dann muss die Polizei auch handeln", sagte die SPD-Politikerin.

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Im Zusammenhang mit den Klimaprotesten hätten die Polizeibehörden allein im vergangenen Jahr mehr als 1600 Straftaten registriert. Ein großer Teil davon gehe auf Straftaten bei den Straßenblockaden und anderen Aktionen der Letzten Generation zurück. Dafür habe sie "nicht das geringste Verständnis", sagte Faeser © dpa

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