Nach der Explosion in einem Wohn- und Geschäftshaus in Eschweiler bei Aachen hat sich die Stadtverwaltung in der Nacht um 18 Nachbarn gekümmert. Sie hätten ihre Häuser verlassen müssen, weil beispielsweise Schlafzimmerfenster durch die Druckwelle zerstört worden waren, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Sie seien in einem Pfarrsaal in der Nähe durch Mitarbeiter des Sozialamts betreut worden. Später seien sie bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Bis zum Morgen hätten sie noch nicht wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

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Wie viele der 15 verletzten Bewohner des betroffenen Hauses am Morgen noch im Krankenhaus behandelt wurden, konnte der Sprecher nicht sagen. Nach früheren Angaben aus der Nacht bestand bei zwei von ihnen Lebensgefahr, darunter bei einem Säugling. Bei den Löscharbeiten hatten außerdem zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen erlitten.

Die Fußgängerzone vor dem Haus war am Morgen nach Angaben des Sprechers auf einer Länge von rund 150 Metern komplett abgesperrt. Er schätzte die Anzahl der durch die Explosion beschädigten Häuser auf rund 20. Es seien zahlreiche Schaufenster zerstört worden und teilweise auch Scheiben im Stockwerk darüber. Das Haus, in dem sich die Explosion ereignete, sei durch das anschließende Feuer stark beschädigt worden. Ein Hintergebäude sei komplett ausgebrannt. Im Erdgeschoss habe sich ein Bekleidungsgeschäft befunden.  © dpa

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