Das Archiv der Jazz-Ikone Louis Armstrong (1901-1971) ist jetzt in einem eigenen Museum in New York untergebracht.

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Das gerade eröffnete Louis Armstrong Center ist eine Art Erweiterungsbau für das direkt gegenüberliegende Louis Armstrong House Museum - das fast im Originalzustand erhaltene letzte Wohnhaus des Star-Trompeters im Stadtteil Queens. Während Besucher das vergleichsweise bescheidene Wohnhaus nur bei einer geführten Tour besichtigen können, gibt es im rund 26 Millionen Dollar (etwa 23 Millionen Euro) teuren Erweiterungsbau eine Dauerausstellung zu Leben und Werk von Armstrong, einen Konzertsaal und Platz für die rund 60 000 Erinnerungsstücke aus dem Archiv des Musikers.

Armstrong, der mit Songs wie "What a Wonderful World" und "Hello, Dolly" als einer der besten Trompeter der Jazz-Geschichte gilt, wurde in New Orleans geboren und lebte von 1943 bis zu seinem Lebensende in dem Backstein-Haus in Queens, das er gemeinsam mit seiner vierten Ehefrau Lucille erworben hatte. Nach dem Tod von Lucille 1983 gehört das Haus inzwischen der Stadt New York, ist seit 2003 ein Museum und wurde gerade frisch renoviert.  © dpa

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