In der Nacht sollte eine gefundene Fliegerbombe in Dresden entschärft werden. Doch die Evakuierung des betroffenen Gebiets nimmt mehr Zeit in Anspruch als zunächst eingeplant.

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Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Dresden haben sich die vor der Entschärfung nötigen Evakuierungen am frühen Mittwochmorgen verzögert. "Aufgrund der umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen konnte die avisierte Zeitschiene nicht eingehalten werden", schrieb die Polizei auf Twitter.

Evakuierung inzwischen abgeschlossen

Die Evakuierungen sind schließlich am Vormittag abgeschlossen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die letzten Betroffenen kurz vor 10:00 Uhr aus dem Sperrgebiet in Sicherheit gebracht.

Nachdem die Polizei noch einmal den Sicherheitsbereich kontrolliert hatte, sollten die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen.

Bombe war bei Bauarbeiten entdeckt worden

Die fünf Zentner schwere Bombe englischer Bauart war am Dienstag bei Bauarbeiten entdeckt worden. Sie ist mit einem Zünder ausgestattet und muss deshalb am Ort entschärft werden.

Das betroffene Gebiet liegt mitten in der Innenstadt unweit des Hauptbahnhofs.

Tausende Menschen von Evakuierung betroffen

Der Blindgänger sollte ursprünglich noch in der Nacht entschärft werden. Rund 8.700 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

In der Nähe des Fundorts liegen laut Polizei ein Seniorenheim, ein Pflegeheim und eine Kleingartenanlage, verschiedene Geschäfte sowie eine Berufsschule, eine Kita und mehrere Betriebe. (tfr/dpa)