Ein wahrer Albtraum, der ein gutes Ende genommen hat: Ein deutscher Alpinist war am Wochenende am Dachstein in Oberösterreich 30 Meter tief in eine Gletscherspalte gestürzt. Erst nach fünf Tagen kam die Rettung.

Sein Handy hat einem Deutschen in den Bergen das Leben gerettet: Der 45-Jährige war am Samstag auf dem Dachstein im oberösterreichisch-steirischen Grenzgebiet in eine 30 Meter tiefe Felsspalte gestürzt. Zunächst gelang es aber nicht, mit dem Telefon eine Verbindung aufzubauen.

Vater verständigte Polizei

Schließlich geriet der zuhause in Duisburg gebliebene Vater in Sorge: Sein Sohn hatte ihm Bescheid gegeben, dass er eine Bergtour plane, doch drei Tage lang hörte der Vater nichts mehr von ihm.

Er meldete seinen Sohn als vermisst. Dessen schneebedecktes Mietauto wurde daraufhin gefunden, eine Suchaktion auf dem Berg wurde aufgrund der winterlichen Verhältnisse aber nicht gestartet.

Verständigung per SMS

In der Nacht auf Donnerstag erreichte dann ein Notruf die Polizei. Die Verbindung brach aber sofort wieder ab. Der Beamte der Leitstelle erreichte den Bergsteiger per SMS, der daraufhin detaillierte Ortsangaben durchgab.

Wie die Polizei Oberösterreich mitteilt, startete die Bergrettung Hallstatt um 1:00 Uhr nachts unter Lebensgefahr und bei sehr schwierigen Bedingungen sie Suche. Um 4:00 Uhr morgens konnten die Einsatzkräfte den Mann schließlich bergen.

Der Deutsche hatte Verletzungen an der Schulter und am Sprunggelenk. Als es hell wurde, brachte ein Hubschrauber ihn ins Krankenhaus. (af)

Bildergalerie starten

Fotos aus aller Welt: Erstaunliche Augenblicke

Hier sehen Sie - ständig aktualisiert - außergewöhnliche Fotos aus aller Welt.