Coronavirus: Satellitenbilder zeigen ausgestorbene öffentliche Orte weltweit

Menschenleere Plätze, ein gespenstischer Bahnhof und verlassene heilige Stätten: Die weltweiten Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie sind mittlerweile sogar aus dem Weltall zu beobachten. Satellitenbilder der US-Weltraumtechnik-Firma Maxar zeigen leergefegte Orte von Mekka bis China.

Dieses Bild (aufgenommen am 17. Oktober 2019) zeigt eine belebte Straße in Wuhan.
Hier ist die gleiche Straße am 25. Februar 2020 zu sehen - nach dem Ausbruch des Coronavirus. Nun ist fast kein Auto mehr unterwegs.
Diese Aufnahme vom 17. Oktober 2019 zeigt einen Bahnhof in Wuhan. Alle Züge sind unterwegs, keine Bahn steht mehr im Depot.
Im Gegensatz dazu eine Aufnahme vom 25. Februar 2020: Durch die verhängte Quarantäne fahren auch keine Züge mehr - sie werden jetzt im Bahnhof geparkt.
Was hier am 28. April 2017 noch friedlich und fast unberührt aussieht, wird im Jahr 2020 kaum wiederzuerkennen sein.
Auf diesem Gelände steht am 22. Februar 2020 das Wuhan Huoshenshan Hospital,in welchem Corona-Patienten behandelt werden.
Hier ist der Tiananmen-Platz in Peking am 21. Februar 2019 zu sehen. Deutlich sind die vielen Touristen zu erkennen.
Fast genau ein Jahr später (Aufnahmedatum 11. Februar 2020) ist der Platz menschenleer.
Im September 2019 ist der Schrein der Fatima Masuma im Iran noch gut besucht.
Im März 2020 wirkt der Gebäudekomplex in Ghom völlig verlassen.
Die große Moschee in Mekka, aufgenommen am 14. Februar 2020.