Die Bahn sperrt in den Osterferien für zwei Wochen eine der wichtigsten Verbindungen im westlichen Ruhrgebiet. Wegen Bauarbeiten werde vom 31. März (21.00 Uhr) bis 14. April der komplette Zugverkehr zwischen Essen und Duisburg eingestellt, teilte die Bahn am Freitag mit.

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Auch weiter östlich zwischen Essen, Bochum und Dortmund sowie zwischen Düsseldorf und Duisburg fallen dann viele Züge aus. Betroffen seien wichtige Verbindungen im Fernverkehr sowie 14 Linien im Nahverkehr. Bahnreisende müssen teilweise lange Umleitungen mit dem Zug in Kauf nehmen oder in deutlich langsamere Busse umsteigen.

In der Online-Auskunft der Bahn seien die zahlreichen Änderungen enthalten, teilte die Bahn mit. Wer dort nach seiner Verbindung sucht und als Reisetag ein Datum in den Osterferien eingibt, sieht also, wie er trotz der Bauarbeiten an sein Ziel kommt.

"Wir haben bewusst in den Osterferien zahlreiche Bauarbeiten gebündelt, weil dann weniger Pendler unterwegs sind", sagte ein Bahnsprecher. Für insgesamt neun Millionen Euro würden in Duisburg, Oberhausen und Essen Gleise auf einer Strecke von sieben Kilometern erneuert, Weichen ausgetauscht und die Stromversorgung für die Züge modernisiert. Damit würden Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auf der stark genutzten Strecke künftig mehr Züge fahren können.

Vom Fernverkehr werden die Städte an der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Dortmund und Duisburg während der zwei Wochen komplett abgeschnitten. ICEs und ICs halten dann nicht in Mülheim/Ruhr, Essen und Bochum. Auch in Duisburg werde es einige Ausfälle geben, teilte die Bahn mit. Züge etwa zwischen Düsseldorf und Berlin würden umgeleitet. Reisende müssten sich auf längere Fahrzeiten einstellen - auch, weil es gleichzeitig in anderen Bundesländern Bauarbeiten an der Strecke gebe.

Vorbei sind die Einschränkungen für Bahnreisende im Ruhrgebiet auch nach den Ferien noch nicht. Die Bahn hatte bereits angekündigt, dass wegen der zahlreichen Baustellen erst Anfang Juli wieder alle Züge rund um den Knotenpunkt Duisburg regulär fahren sollen.  © dpa

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