Italien stöhnt unter der aktuellen Hitzewelle. In der Hauptstadt Rom wurden nach Daten des Wetterdienstes der Luftwaffe zur Mittagszeit 41 Grad gemessen.

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Das Hochdruckgebiet "Caronte" beschert dem Mittelmeerland sehr hohe Temperaturen. Für 20 größere Städte hatte das italienische Gesundheitsministerium am Dienstag indes die höchste Alarmstufe für Hitze ausgerufen, für Mittwoch gar für 23. Das bedeutet, dass dort auch für gesunde Menschen negative körperliche Auswirkungen drohen können.

In Rom hat der Zivilschutz Freiwillige auf die Straße geschickt, um Menschen, die mit der Hitze kämpfen, zu unterstützen. An gut besuchten Orten mit Attraktionen wie dem Kolosseum verteilen sie Wasserflaschen an die zahlreichen Touristen. Abkühlung holen sich viele Menschen in Rom auch an den zahlreichen Brunnen - an den kleinen "Nasoni" aber auch unter dem Wasserstrahl größerer Brunnen. Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri stellte aber klar: Baden ist in den Brunnen weiterhin tabu. Über eine App ("Waidy WOW") lassen sich in der Stadt 50 000 Trinkwasserstellen finden.

In Teilen der süditalienischen Regionen Apulien, Basilikata sowie Kalabrien wurde die 40-Grad-Marke geknackt. Auch auf den großen Mittelmeerinseln Sardinien und Sizilien hatte das aktuelle Hochdruckgebiet Auswirkungen auf die Temperaturen. Im Landesinnern Siziliens wurden in bestimmten Gegenden 43 Grad gemessen, in Teilen des Südens Sardiniens gar auf 44 Grad. Im Vergleich ein wenig erträglicher war es in den Gebieten rund um die Städte Florenz und Bologna mit 37 bis 38 Grad.  © dpa

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