Trauriger Rekord in den USA: Binnen 24 Stunden hat die Johns-Hopkins-Universität rund 60.000 Corona-Infektionen gemeldet. Damit steigen die Neuansteckungen seit Mitte Juni weiter an.

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Mit rund 60.000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand bei den Neu-Ansteckungen erreicht. Das geht aus Zahlen hervor, die die Johns-Hopkins-Universität am Mittwochmorgen veröffentlichte.

Den zuvor höchsten Wert verzeichnete die Universität mit gut 54.000 Fällen am vergangenen Donnerstag.

Insgesamt zählt das Land demnach mehr als 2,996 Millionen Fälle (Stand: 8. Juli. 09:57 Uhr). Mehr als 131.000 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus.

USA: Zahl der Neuansteckungen seit Mitte Juni dramatisch angestiegen

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA mit seinen 320 Millionen Einwohnern ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien.

Der Immunologe Anthony Fauci - der zur Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses gehört - hatte sich zuletzt angesichts des raschen Anstiegs der Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt.

Die gegenwärtige Lage sei "wirklich nicht gut" und erfordere "sofortiges" Handeln, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten in einem Live-Chat.  © dpa

Enthüllungsbuch Mary Trumps: Donald Trump weist den Vorwurf des Betrugs als "absurd" zurück

Donald Trump nimmt für sich in Anspruch, die Wahrheit zu kennen. Dies gilt insbesondere im Falle der Behauptung seiner Nichte Mary Trump, der Präsident der USA habe sich seinen Zugang zur Universität erschlichen. Die ganze Geschichte steht in ihrem Enthüllungsbuch "Too much and never enough".