Höhere Steuern für Superreiche, das fordern 83 Millionäre in einem offenen Brief. Unter den Unterzeichnern sind auch fünf Deutsche.

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Eine Gruppe von 83 Millionären aus sieben Ländern setzt sich für höhere Steuern für Superreiche ein, um den gesellschaftlichen Wiederaufbau nach der Coronakrise zu finanzieren.

Die durch die Pandemie verursachten Probleme "lassen sich nicht durch Wohltätigkeit lösen, egal wie generös sie auch sein mag", heißt es in einem am Montag von Oxfam und anderen Hilfsorganisationen verbreiteten offenen Brief.

Erforderlich zur Finanzierung des Wiederaufbaus seien "dauerhaft höhere Steuern für die reichsten Menschen auf diesem Planeten, für Menschen wie uns". Der Brief erscheint im Vorfeld des Treffens der G20-Finanzminister und des EU-Gipfels, die Ende dieser Woche stattfinden.

"Millionaires for Humanity": Fünf Deutsche unter den Unterzeichnern

"Millionen Menschen werden ihre Arbeit verlieren, einige davon dauerhaft", warnen die Unterzeichner. Durch die steuerliche Belastung der Superreichen sei es "möglich, unsere Gesundheitssysteme, Schulen und soziale Sicherheit adäquat zu finanzieren".

Prominente Unterzeichner - die meisten von ihnen sind Amerikaner - des offenen Briefes sind der Gründer der Warehouse Group, der Neuseeländer Sir Stephen Tindall, der britische Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis, die US-Filmemacherin Abigail Disney und der Mitgründer der US-Eismarke Ben & Jerry’s, Jerry Greenfield.

Unter den Unterzeichnern sind auch fünf Deutsche: die Start-up-Investorin und Philanthropin Dr. Mariana Bozesan, Ralph Suikat, Antonis Schwarz, Cédric Schmidtke und Christina Hansen.

Die Unterzeichner-Gruppe nennt sich "Millionaires for Humanity". (afp/msc)

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