In der Bar "Katze" im Hamburger Schanzenviertel sind laut Senat mehrere Barmitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Möglicherweise müssen bis zu 600 Menschen kontaktiert werden.

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In der nun geschlossenen Bar sind mehrere Mitarbeiter positiv getestet worden. "Es kann sein, dass bis zu 600 Menschen betroffen sein könnten", sagte der Pressesprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. Das Gesundheitsamt habe begonnen, alle betroffenen Besucher der Bar "Katze" zu kontaktieren.

Etliche Personen gaben falsche Kontaktdetails an

Weil etliche Personen jedoch an drei betroffenen Tagen im September falsche Kontaktdetails angegeben hätten, seien noch nicht alle ermittelt worden. "Dieser Fall zeigt erneut: Die wahrheitsgemäße Angabe der Kontaktdaten in gastronomischen Betrieben ist wichtig, um im Falle eines Infektionsgeschehens alle möglicherweise Betroffenen warnen zu können", sagte Helfrich. Die Bar ist nun geschlossen.

Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung war für Barmitarbeiter nicht obligatorisch

Für die Beschäftigten war das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung den Angaben nach nicht per se Pflicht. "Beim Bedienen am Platz ist eine Mund-Nasen-Bedeckung obligatorisch. Beim Bedienen hinterm Tresen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zwingend erforderlich, wenn ausreichend Abstand eingehalten wird", so Helfrich. Die Behörden prüfen aber auch, ob das Hygienekonzept nicht eingehalten wurde. (ash/dpa)

Impfkommission erwartet mehrere Corona-Impfstoffe

Die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut geht davon aus, dass es in Deutschland mehrere unterschiedliche Corona-Impfstoffe geben wird. Das könnte allerdings noch einige Monate dauern.
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