Glücklich trotz Entfernung: Tipps für eine funktionierende Fernbeziehung

Statt Körperkontakt gibt es Telefonate, gekuschelt wird nur am Wochenende: Fernbeziehungen können ganz schön hart sein. Doch Liebe auf Distanz kann funktionieren. Diese zehn Tipps sollten getrennt lebende Paare beherzigen.

Es ist Sonntagabend, der Zug hat gerade mit Ihnen den Bahnhof verlassen - und Sie vermissen Ihren Partner schon jetzt. Doch es hilft ja nichts: Sie wohnen nicht am selben Ort - und das vermutlich aus guten Gründen, wie etwa einem tollen Job oder Studienplatz. Falls es keine guten Gründe für die räumliche Distanz gibt, sollten Sie das ändern. Und bis dahin gilt: Je eher Sie die Situation akzeptieren, desto besser. Ändern können Sie es ja ohnehin (noch) nicht.
Wenn die Distanz nur einige Kilometer beträgt, ist es leichter, diese zu überbrücken - vielleicht sogar über Jahre hinweg. Bei größeren Entfernungen ist es ratsam, eine Entscheidung zu treffen. Dann kann das Pendeln nämlich schnell auf Kosten der Lebensqualität gehen. Tipp: Überlegen Sie rechtzeitig, wann und wo ein Zusammenleben (wieder) möglich ist - vorausgesetzt, Sie wünschen sich das!
Wenn die räumliche Distanz sehr groß ist, ist es nicht immer möglich, sich jedes Wochenende zu sehen. Tipp: Versuchen Sie, die Zeit dazwischen positiv zu füllen. Wer nur in Sehnsucht auf das nächste Wiedersehen lebt, lebt nicht richtig - und wird zwangsläufig unglücklich.
Man muss das positiv sehen: Fernbeziehungen lassen viel Raum für Job, Studium oder Hobby. So können Sie beispielsweise montags bis freitags durchpowern - und am Wochenende die gemeinsame Paarzeit richtig genießen.
Auch für Freunde bleibt unter der Woche mehr Zeit. Vor allem Singles freuen sich sehr, den besten Freund oder die beste Freundin nicht mit deren Partner teilen zu müssen - zumindest montags bis freitags.
Jede Partnerschaft braucht eine Vertrauensebene - und in einer Fernbeziehung gilt das ganz besonders! Tipp: Lassen Sie Ihren Partner an Ihren Freizeitplänen teilhaben und seien Sie erreichbar - und wenn es nur eine SMS mit dem Inhalt "Ich bin noch unterwegs, ich rufe dich vor dem Schlafengehen an" ist.
Paare, die sich nicht häufig persönlich treffen können, sollten die Zeit bis zur nächsten Umarmung mit moderner Technik überbrücken. Tipp: Selfies und (Video-)Anrufe schaffen Nähe auch auf die Entfernung.
Seltenere körperliche Nähe hat einen entscheidenden Vorteil: Der Sex wird nicht so schnell langweilig. Tipp: Achten Sie dennoch darauf, täglich Intimität herzustellen. Sei es durch das Teilen privater Dinge, sexy Botschaft, einem Foto oder sogar "Dirty Talk" am Telefon.
Er plant einen Segelausflug mit seinen Männern, sie möchte auf ein Konzert mit ihren Mädels - und beides findet am selben Wochenende statt. Wenn dies ab und zu vorkommt, ist es kein Problem und sogar gesund für die Beziehung. Prinzipiell sollten Fernbeziehungspaare den Partner aber miteinbeziehen, wenn es um die Gestaltung der "heiligen" Wochenenden oder Urlaube geht.
Paare in Fernbeziehungen haben häufig sehr hohe Erwartungen an die knapp bemessene gemeinsame Zeit. Wichtig: Bauen Sie keinen zu hohen Erwartungsdruck auf! Nicht jedes Wiedersehen muss rundum perfekt verlaufen.
Meinungsverschiedenheiten oder gar Streit sind ganz normal. Wenn es mal kracht, geraten sie nicht in Panik. Das nächste Wiedersehen verläuft bestimmt harmonischer. Im Streit auseinander gehen sollten sie aber (möglichst) nicht.
Wenn der Partner während der gemeinsamen Zeit mal alleine sein möchte, nehmen Sie ihm das nicht übel. Jeder hat am Wochenende oder im Urlaub seine eigene Art, um abzuschalten. Tipp: Geben Sie einander den Raum, den Sie brauchen.