Zehn Ideen für einen alternativen Fastenplan

Sie wollen ab Aschermittwoch nicht klassisch fasten, aber dennoch auf etwas verzichten? Wir haben ein paar Anregungen für einen alternativen Fastenplan für Sie zusammengestellt.

Der Klassiker: Auf Süßigkeiten und ungesunde Snacks verzichten. Wer in den nächsten Wochen die Finger von Weingummi, Chips und Schokolade lässt, lebt nicht nur gesünder, sondern wird womöglich noch ein paar Winterpfunde los.
Veggie-Fastenplan: Sie können auch versuchen in der Fastenzeit weniger oder gar kein Fleisch zu essen. Betrachten Sie pflanzliche Lebensmittel dabei nicht als "Ersatz", sondern als Bereicherung Ihres Speiseplans. So wird die vermeintlich trostlose Fastenzeit nämlich zur freudvollen Probierzeit!
Oder fasten Sie dieses Jahr Getränke! Versuchen Sie doch mal in der Fastenzeit ausschließlich Wasser zu trinken und keine anderen Getränke zu sich zu nehmen. Nach Ihrer Wasser-Fastenzeit werden Sie eine leckere Limonade völlig neu erleben. Garantiert!
Sie können auch "nur" auf Kaffee verzichten. Hangeln Sie sich nicht von einem Koffeinschub zum nächsten durch den Tag. Diese Gewohnheit einmal zu ändern bedeutet: Dem eigenen Körper und seinen (Schlaf-)Bedürfnissen gerecht zu werden, statt sich aufzuputschen.
Deutsche sehen pro Tag durchschnittlich 221 Minuten fern – das sind über 3,5 Stunden! Wie wäre es mit Medien-Fasten? Versuchen Sie einige Wochen ohne den Fernseher auszukommen - das beinhaltet übrigens auch Netflix-Serien!
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte vor einigen Jahren diese Idee: das Plastikfasten. Meiden Sie ganz bewusst mal alles, was in Plastik eingepackt ist.
Fahrrad statt Auto! Autofasten kann sicher nicht jeder und sicher auch nicht in jeder (beruflichen) Lebenssituation. Doch Ausprobieren lohnt sich: Wer eine Zeit lang auf sein Auto verzichtet, sieht, hört und spürt seine Umwelt bewusster, statt durch sie hindurchzurauschen.
Fastenzeit ohne Shopping? Vieles, was wir kaufen, brauchen wir eigentlich gar nicht. Versuchen Sie beim Konsum-Fasten einige Wochen lang nichts anzuschaffen, was Sie nicht wirklich benötigen.
Nach der vielen Feierei kommt es manchem Karnevalisten vielleicht sogar ganz gelegen, keinen Alkohol zu trinken und keine Zigaretten zu rauchen. Und wer es schafft, bis Ostern aufs Rauchen zu verzichten, der lässt es vielleicht für immer.