Angehörige der gesetzlichen Krankenkassen wissen: Je nach Leistung müssen sie einen Teil oder die gesamte Zahnarztrechnung selbst bezahlen. Besonders beim Thema Zahnersatz wird das teuer. Sogar mit einem über zehn Jahre lückenlos gefüllten Bonusheft beträgt der Eigenanteil für Kronen oder Prothesen rund ein Drittel. Eine Zahnzusatzversicherung schließt diese Lücke und übernimmt außerdem alle Behandlungen, die der Zahnarzt ohnehin privat abrechnet. Professionelle Zahnreinigungen (PZR) beispielsweise. Schauen wir uns näher an, für wen sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt und warum mittlerweile 16 Millionen Deutsche eine haben.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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Tarif

Übernahme Zahnersatz inkl. Leistung der GKV

Mitversicherte Lücken

Wartezeit

Zuschuss Prophylaxe

Monatsbeitrag für 35-Jährige

ARAG Zahnzusatzversicherung Dent90

80 %

(90 % mit Bonusheft)

3-

2x 80 €/Jahr

25,99 €

AXA Zahnzusatzversicherung Dent Premium

85 % vom Rechnungsbetrag

(90 % mit Bonusheft)

3

6 Monate

100 %, max. 120 €/Jahr

28,35 €

Barmenia Direkt Zahnzusatzversicherung ZGu+

85 %

3-

85 %, max. 85 €/Jahr

14,03 €

Deutsche Familienversicherung Zahnzusatzversicherung Premium 90

90 % nach Abzug der Vorleistungen

k. A.

-

100 %, max. 180 €/Jahr

28,00 €

ERGO Zahnzusatzversicherung Premium (PPZ)

90 %

k. A.

-

100 %

31,60 €

Gothaer Zahnzusatzversicherung MediZ Duo

90 %

k. A.

-

150 €/Jahr

25,90 €

Hallesche Zahnzusatzversicherung Mega.Dent

80 %

(90 % mit Bonusheft)

3-

80 €/2x pro Jahr

22,90 €

Hanse Merkur Zahnzusatz Komfort

90 %

4+

(mit Beitragszuschlag)

Entfällt bei Abschluss bis 31.01.2020

130 €/Jahr

21,81 €

Maxcare Zahnzusatzversicherung Premium

90 %

k. A.

-

180 €/Jahr

28,00 €

Münchener Verein Zahnzusatzversicherung Zahnersatz 90

90 %

0

-

170 €/Jahr

17,00 €

Nürnberger Zahnzusatzversicherung Komfort 90

90 %

0

-

150 €/Jahr

28,00 €

Ottonova Business Class

85 %

k. A.

3 Monate

70 €/2x pro Jahr

17,33 €

Was ist eine Zahnzusatzversicherung?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen nicht alle Kosten, wenn ein verlorener oder kaputter Zahn ersetzt werden muss. Ihr Zuschuss liegt grundsätzlich bei 50 Prozent der Regelversorgung. Dabei handelt es sich um die zweckmäßige Behandlung, die aus medizinischer Sicht genügt, um das Problem zu beheben. Etwa eine Metallkrone. Patienten, die regelmäßig bei der Vorsorge waren und dies mit einem über fünf oder zehn Jahre vorbildlich geführten Bonusheft nachweisen können, erhalten – falls sie sich für die Regelversorgung entscheiden – von ihrer Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen höheren Zuschuss von 60 bzw. 65 Prozent. Übrigens steigen die Festzuschüsse. Ab dem 01. Oktober 2020 zahlen die Krankenkassen mindestens 60 Prozent der Zahnersatzkosten, Patienten mit lückenlosem Bonusheft erhalten sogar 65 bzw. 70 Prozent.

Wer ästhetischeren oder aufwendigeren Zahnersatz wie ein Implantat wünscht, muss je nach Befund die Differenz oder den Gesamtpreis aus eigener Tasche zahlen. Das kann teuer werden. Laut Angaben der Deutschen Familienversicherung sind für den Eigenanteil eines Implantats im Schnitt 1.000 bis 1.500 Euro fällig. Allerdings hängt der Preis von Aufwand und Material ab. Sollen mehrere Zähne ersetzt werden, kann die Behandlung schnell mehrere tausend Euro kosten.

An diesem Punkt springen Zahnzusatzversicherungen ein. Üblicherweise setzen sich ihre Tarife aus den Bausteinen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe zusammen. Je nach Tarif trägt sie zwischen 50 und 100 Prozent des Eigenanteils für Zahnersatz und mindert dadurch die finanzielle Belastung. Überdies leistet sie bei kieferorthopädischen Behandlungen, übernimmt die professionelle Zahnreinigung, zahlt für Kunststofffüllungen oder den Eigenanteil bei Wurzelbehandlungen.

Je nach Anbieter unterscheidet sich die Art der Erstattung. Geläufig sind die drei folgenden Varianten:

  • Rechnungsbetrag inkl. Vorleistung der GKV: Die Zusatzversicherung übernimmt z. B. 80 Prozent der Gesamtrechnung, zieht davon jedoch den Festzuschuss der Krankenkasse ab.
  • Rechnungsbetrag zzgl. Vorleistung der GKV: Hier bezieht sich die Erstattung auf den Eigenanteil, also die Summe, von der der Festzuschuss abgezogen wurde. Der Versicherte zahlt insgesamt weniger.
  • Verdoppelung des Festzuschusses: Die Versicherungsgesellschaft zahlt die gleiche Summe wie die GKV. Diese Variante ist nicht zu empfehlen.

Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie sich die Abrechnungsarten auf den Eigenanteil auswirken:

Regelversorgung: Brücke aus Metall

700 €

Festzuschuss 50 %

350 €

Hochwertige Keramikbrücke

1.500 €

Eigenanteil

1.150 €

Eigenanteil mit Zahnzusatzversicherung

(80 % inkl. GKV)

850 € (80 % von 1.500 minus 350 €)

Eigenanteil mit Zahnzusatzversicherung

(80 % zzgl. GKV)

300 € (80 % von 1.500 €)

Eigenanteil mit doppeltem Zuschuss durch Zahnzusatzversicherung

800 €

Für wen lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?

Die Zahnzusatzversicherung ist eine ergänzende Privatversicherung für alle, die gesetzlich krankenversichert sind, da sie die Risiken absichert, die von den GKV nicht oder nur teilweise übernommen werden. Angehörige in einer privaten Krankenversicherung benötigen sie nicht. Allerdings ist sie vor allem jenen Menschen zu empfehlen, die in ihrer Zukunft viele und teure Zahnbehandlungen oder Zahnverlust erwarten – etwa, weil Zahnprobleme in ihrer Familie liegen. Denn die Zahnzusatzversicherung sollte insbesondere für den Zuschuss zu kostspieligem Zahnersatz abgeschlossen werden. Der Eigenanteil für Zahnbehandlungen ist mit mehreren hundert Euro für die meisten Menschen ohne Versicherung tragbar. Und für die professionelle Zahnreinigung erhalten die meisten Versicherten jährlich einen Zuschuss, dessen Höhe abhängig von der Versicherungsgesellschaft ist. Einige Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Bedingungen sogar die Gesamtkosten für eine PZR im Jahr.

Es gilt also, die Gesundheit der eigenen Zähne einzuschätzen. Wer glücklich ist, im Besitz eines naturgesunden Gebisses zu sein oder höchstens mal ein kleines Loch hat, für den lohnt sich der Abschluss der Zahnpolice in der Regel nicht. Das Gleiche gilt für alle, denen die Regelversorgung genügt. Gute Zahnzusatzversicherungen sind nämlich relativ teuer. Ein 45-Jähriger zahlt bei der Deutschen Familienversicherungen für den 70-Prozent-Tarif 342 Euro im Jahr.

Wann sollte man eine Zahnzusatzversicherung abschließen?

Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, sollte den richtigen Zeitpunkt abpassen. Den zu finden, ist gar nicht so leicht. Alle, die den Vertrag in jungen Jahren unterschreiben und dann jahrelang keine Zahnprobleme haben, zahlen viel Geld, ohne dafür eine Leistung zu erhalten. Und dass, obwohl die Beiträge für jüngere Mitglieder meistens günstiger sind. Das liegt wohl daran, dass statistisch gesehen die meisten Menschen ihren ersten Zahnersatz zwischen dem 35. bis 40. Lebensjahr benötigen.

Andererseits sollte man die Suche nach dem besten Zahnzusatztarif nicht zu lange vor sich herschieben. Fehlen bereits Zähne oder hat der Zahnarzt schon eine bestimmte Behandlung empfohlen, zahlt die Versicherung diese in der Regel nicht mehr. Allerdings gibt es Ausnahmen. Einige Gesellschaften nehmen Bewerber mit bis zu vier fehlenden Zähnen trotzdem auf. Andere lehnen Menschen mit allzu kaputtem Gebiss grundsätzlich ab oder reduzieren ihr Leistungsspektrum.

Der beste Zeitpunkt zum Abschluss einer Zahnzusatzversicherung liegt vier bis fünf Jahre bevor der erste Zahnersatz nötig wird. Um zu vermeiden, unmittelbar nach Vertragsabschluss umfangreiche Rechnungen erstatten zu müssen, haben die meisten Anbieter nämlich ihre Leistungen gestaffelt. Der volle Versicherungsschutz setzt bei vielen Tarifen erst nach einigen Jahren ein. Zudem können Neukunden erst nach einer mehrmonatigen Wartezeit Rechnungen einreichen. Wurden Behandlungen durch einen Unfall nötig, fallen diese Einschränkungen weg und die Versicherung leistet sofort.

Frauen mit Kinderwunsch sollten am besten vor Eintritt einer Schwangerschaft eine Zahnzusatzversicherung abschließen, da die hormonelle Ausnahmesituation die Mundflora verändert und Zahnprobleme verursachen kann.

Fassen wir noch einmal zusammen. Die Zahnzusatzversicherung lohnt sich für Menschen, die:

  • im Falle eines verlorenen Zahns einen hochwertigen Zahnersatz wünschen,
  • keine unversorgte Zahnlücke und keinen als behandlungswürdig eingestuften Zahn haben,
  • in den nächsten Jahren mit mehreren und teuren Behandlungen rechnen,
  • Wert auf optisch ansprechenden Zahnersatz legen, der über die Regelversorgung hinausgeht.

Tipp: Wer eine Zahnzusatzversicherung für seine Kinder abschließen möchte – etwa, um sich gegen hohe Kieferorthopädiekosten für die feste Zahnspange abzusichern – sollte dies tun, bevor das Kind seine Milchzähne verliert. Denn sobald die ersten bleibenden Zähne wachsen, kann der Zahnarzt mögliche Fehlstellungen in der Behandlungsakte vermerken, was mitunter eine Aufnahme des Kindes in die Versicherung verhindert.

Was ist beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung zu beachten?

Wer sich sicher ist, eine zusätzliche Zahnversicherung zu benötigen, der steht vor einer riesigen Auswahl unterschiedlicher Anbieter und ihrer Tarife. Hier hilft ein Versicherungsvergleich, die beste Zahnzusatzversicherung zu finden. Dabei sollten Interessierte ihre Aufmerksamkeit auf die folgenden Kriterien richten, um die beste Versicherung zu finden:

  • Die Höhe des Zuschusses. Bei den allermeisten Zahnzusatztarifen muss der Versicherte weiterhin einen Eigenanteil für seinen Zahnersatz zahlen. Denn der Zuschuss der Versicherung beläuft sich in der Regel auf 50 bis 90 Prozent. Wenige Anbieter zahlen die gesamte Summe, die nach Abzug des Festzuschusses der GKV übrig ist. Solche 100-Prozent-Tarife sind sehr kostspielig und richten sich an Versicherte, die besonders hochwertigen Zahnersatz wünschen.
  • Eine gute Zahnzusatzversicherung übernimmt inklusive der Vorleistung der GKV mindestens 70–80 Prozent der Kosten oder leistet ohne Einberechnung des gesetzlichen Vorschusses wenigstens 50 Prozent der Rechnung.
  • Ein guter Zahnversicherungstarif hat keine Leistungsbegrenzung für Zahnersatz. Typischerweise ist der maximale Erstattungsbetrag während der ersten vier Jahre begrenzt. Danach sollte die Versicherung für jede Rechnung aufkommen. Andernfalls übersteigt der Ersatz mehrerer Zähne rasch das Budget und der Versicherte muss am Ende doch tief in die eigene Tasche greifen.
  • Bei vielen Tarifen gilt eine mehrmonatige Wartezeit, während der Neukunden keine Leistungsansprüche geltend machen können. Von dieser sollten durch Unfälle nötige Behandlungen und prophylaktische Maßnahmen ausgenommen sein. Manche Anbieter richten keine Wartezeit ein oder streichen sie nach Vorlage eines zahnärztlichen Attests.
  • Die enthaltenen Leistungen sind bei der Entscheidung für eine Zahnversicherung ausschlaggebend. Sie sollten über die Regelversorgung hinaus gelten und für Zahnersatz in Anspruch genommen werden können, der von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht bezahlt wird – Implantate zum Beispiel. Die Übernahme von privatärztlich abgerechneten Behandlungskosten ist eher ein nettes Extra, da Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen & Co. allein die hohen Versicherungsbeiträge nicht rechtfertigen.
  • Fast alle Versicherer stellen ihren Anwärtern Gesundheitsfragen. Sie erkundigen sich nach vergangenen zahnärztlichen Behandlungen, Art und Alter ggf. vorhandenen Zahnersatzes oder der Anzahl fehlender Zähne. Wurde ein Zahn gezogen und die Lücke von den Nachbarzähnen allein geschlossen, muss dies meistens nicht angegeben werden. Für fehlende Milch- und Weisheitszähne interessieren sich Versicherungsgesellschaften ebenfalls nicht. Wer sich unsicher ist, erkundigt sich bei seinem Zahnarzt. Es ist wichtig, die Gesundheitsfragen ehrlich zu beantworten und sogar empfohlene Behandlungen anzugeben. Bei Falschangaben kann die Versicherung die Leistungen einschränken oder vom Vertrag zurücktreten, da eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht besteht.
  • Die Übernahme kieferorthopädischer Behandlungen beschränkt sich in der Regel auf Kinder bis zum 18. oder 21. Geburtstag. Für Erwachsene zahlt die Zahnversicherung nur, wenn die Behandlung durch einen Unfall notwendig wurde.
  • Extras wie Bleaching oder ein jährlicher Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung sind nett, für die Entscheidung aber von geringerer Bedeutung. Schließlich zahlen viele gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern einen Beitrag zur Zahnreinigung. Wer einen solchen Tarif abschließt, sollte diese Sonderleistungen unbedingt in Anspruch nehmen, da ihre Kosten in die Höhe der monatlichen Beiträge einkalkuliert sind.
  • Bedingungen wie Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sind ebenfalls beachtenswert. Manche Anbieter legen eine Mindestlaufzeit fest oder verhängen nach Inanspruchnahme einer Leistung eine Kündigungssperre über einen bestimmten Zeitraum.

Welche Zahnzusatzversicherung zahlt sofort?

Viele Menschen legen Wert darauf, dass ihre Zahnversicherung ab Versicherungsbeginn zahlt. Sie möchten keine Wartezeit riskieren. Andere suchen einen Tarif, in dem fehlende Zähne oder sogar begonnene Behandlungen mitversichert sind.

Zahnversicherungen ohne Wartezeit werden etwa von der Barmenia, HanseMerkur oder Nürnberger angeboten. Bei der Gesellschaft Ottonova hält sie sich mit drei Monaten noch im Rahmen. Allerdings begrenzen diese Anbieter während der ersten Jahre die Versicherungssumme. Diese sollte im ersten Jahr mindestens 500 Euro betragen. Mit jedem Jahr steigt der Erstattungsbetrag, bis er nach 48 Monaten schließlich unbegrenzt ist.

Die wenigsten Anbieter übernehmen die Rechnung für einen kaputten Zahn, zu dessen Therapie bei Vertragsschluss ein Heil- und Kostenplan vorlag. Selbst, wenn der Zahnarzt zu einer Behandlung geraten hat, kann diese nicht mehr zur Erstattung eingereicht werden. Tarife, die in solchen Fällen zahlen, sind entweder teuer oder verdoppeln lediglich den Festzuschuss. Bei Leistungen über die Regelversorgung hinaus zahlen sie nicht, daher ist von ihnen abzuraten.

Alternativen zur Zahnzusatzversicherung

Im Gegensatz zu essenziellen Versicherungen wie einer Haftpflichtversicherung ist das Risiko bei einer Zahnversicherung relativ gering. Die Kosten für ein Implantat reißen vielleicht ein Loch in den Geldbeutel, bedrohen jedoch nicht die Existenz. Daher ist es gut möglich, das Risiko selbst zu tragen.

Junge Menschen mit gesunden Zähnen könnten beispielsweise bei einem Versicherungsanbieter ihren Beitrag ausrechnen lassen und überweisen dann diese Summe jeden Monat auf ein eigens zu diesem Zweck eingerichtetes Tagesgeldkonto. Auf diese Weise sind sie für den Fall der Fälle bestens gewappnet. Und: Von der Sparmethode können sie jederzeit zu einer Versicherung wechseln, falls sich abzeichnet, dass ihre Beißerchen doch Probleme verursachen.

Ohne private Zahnzusatzversicherung muss niemand mit einer Lücke herumlaufen. Für Geringverdiener gilt eine spezielle Härtefallregelung der Krankenkassen, die die Regelversorgung komplett übernehmen. In diese Kategorie fallen alle mit einem monatlichen Bruttoeinkommen unter 1.246 Euro im Monat (Stand: 2019). Mit jedem im selben Haushalt lebenden Angehörigen steigt die Einkommensgrenze um 311 Euro.

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Leistungen über die gesetzliche Regelung hinaus an. Oder sie gewähren ihren Mitgliedern Rabatt, wenn diese sich von einem mit der Kasse kooperierenden Zahnarzt behandeln lassen. Wer zudem einmal im Jahr zur Vorsorge geht und sein Bonusheft abstempeln lässt, bekommt später einen höheren Zuschuss. Es lohnt sich, damit möglichst früh zu beginnen. Am besten lässt sich die Prophylaxeuntersuchung mit einer professionellen Zahnreinigung kombinieren. Gemeinsam mit einer sorgfältigen Mundhygiene daheim lässt sich der erste Zahnersatz hoffentlich möglichst lange hinauszögern.

ARAG Zahnzusatzversicherung

Bei der ARAG Zahnzusatzversicherung stehen vier Tarife zur Auswahl: Dent70, Dent90, Dent90+ und Dent100. Sie alle decken zwischen 70 und 90 % Zahnersatzkosten inklusive der Kassenleistung ab. Wer in den Tarifen Dent90 und Dent100 ein über fünf Jahre lückenlos geführtes Bonusheft vorlegen kann, kann sich über eine jeweils 10 % höhere Erstattung freuen.

Abhängig vom Tarif trägt die Versicherung einen Teil oder den gesamten Eigenanteil, der bei Wurzel- oder anderen Zahnbehandlungen entsteht. Ein bis zweimal im Jahr erhalten Versicherte einen Zuschuss zur PZR. Hinzu kommen Leistungen für Verblendungen und Kieferorthopädie für Kinder. Bei Erwachsenen nach einem Unfall nötige kieferorthopädische Therapien werden erst ab Tarif Dent90 zu 90 % übernommen. In den beiden teuersten Tarifen sind zudem Zuschüsse zu Narkosen und Akupunktur enthalten.

Während der ersten fünf Kalenderjahre ist die Leistung begrenzt. Sie steigt zum jeweils nächsten 01. Januar und ist ab dem sechsten Jahr unbegrenzt. Bis zu drei fehlende oder durch eine herausnehmbare Prothese ersetzte Zähne können mitversichert werden. Ein vollständiger Lückenschluss muss nicht angegeben werden.

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AXA Zahnzusatzversicherung

Beim Anbieter AXA Zahnzusatzversicherung können Interessierte aus drei Tarifen wählen. Dent verdoppelt den Zuschuss der Krankenkasse, in den Tarifen Dent Komfort und Dent Premium gibt es inklusive der gesetzlichen Vorleistung 75 % bzw. 85–90 % Erstattung auf Zahnersatz. Zu den Leistungen von Dent Komfort und Dent Premium gehört ein jährlicher Prophylaxezuschuss zwischen 100 und 120 Euro. Daneben übernimmt AXA einen Teil oder die gesamten Kosten von Zahnbehandlungen und zahlt für kieferorthopädische Behandlungen von Kindern, obwohl die GKV nicht leistet. Wer einen dieser beiden Tarife abschließen möchte, muss zuvor Gesundheitsfragen beantworten und eine Wartezeit von sechs Monaten einplanen. Zudem sind die Leistungen während der ersten vier Jahre begrenzt. Bei unfallbedingten Therapien entfallen Begrenzungen und Wartezeit. Bei einem bis drei fehlenden, nicht dauerhaft ersetzten Zähnen gilt in den ersten acht Jahren nach Vertragsschluss eine zusätzliche Leistungsbegrenzung.

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Barmenia Zahnversicherung

Zu den Produkten der Barmenia Direktversicherung gehören drei Zahnversicherungstarife. Im Basisschutz AZ+ sind ein Zuschuss von 35 % zu Zahnersatz und Implantaten sowie 65 % zu Inlays inklusive der Kassenleistung enthalten. Weitere Leistungen werden nicht übernommen. In den ersten beiden Kalenderjahren ist die maximale Erstattung auf 1.000 Euro begrenzt.

Im Komfortschutz ZGU+ erhalten Versicherte 85 % für Zahnersatz und Inlays. Ferner übernimmt die Barmenia-Versicherung 85 % der Kosten für weitere Zahnbehandlungen, Akupunktur und Prophylaxe. Während der ersten fünf Kalenderjahre und bei zwei bis drei fehlenden Zähnen gelten Leistungsbegrenzungen.

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Clark

Clark ist ein digitaler, unabhängiger und kostenloser Versicherungsmanager zur Onlineverwaltung sämtlicher Versicherungsverträge. Bei seiner ersten Anmeldung erteilt der Nutzer Clark die Erlaubnis, sämtliche Tarifdetails bei den entsprechenden Versicherungsgesellschaften abzurufen. Auf Grundlage dieser Daten überprüft der Algorithmus den Versicherungsschutz und sucht nach günstigeren Alternativen. So hilft Clark seinen Usern dabei, sich optimal abzusichern.

Obendrein gehört ein Kündigungsalarm zu den Leistungen des digitalen Versicherungsmaklers, der auf Wunsch gleich die Kündigung übernimmt. Hinzu kommen kostenlose und persönliche Expertenberatung und Hilfe bei der Schadensabwicklung. Besonders praktisch ist der Umzugsservice, bei dem Clark allen Versicherungsgesellschaften automatisch die neue Adresse des Nutzers mitteilt.

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Deutsche Familienversicherung Zahnzusatzversicherung

Das Portfolio der Deutschen Familienversicherung umfasst vier verschiedene Tarife für die Zahnversicherung. Sie alle verzichten auf Wartezeit und Gesundheitsfragen. Die Kostenübernahme für Zahnersatz bewegt sich zwischen 50 und 100 %. Von den erstattungsfähigen Aufwendungen wird die Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse abgezogen. Je nach Tarif übernimmt die DFV einen bestimmten Anteil von durch Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie entstandenen Kosten. Darüber hinaus zahlt sie pro Jahr einen Zuschuss zu prophylaktischen Maßnahmen wie einer PZR oder Fissurenversiegelung. Während der ersten vier Versicherungsjahre sind die Leistungen eingeschränkt. Bei Unfällen und ab dem fünften Jahr entfällt die Begrenzung.

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ERGO Zahnzusatzversicherung

Bei der ERGO Versicherung kann eine Zahnzusatzversicherung in drei Tarifen abgeschlossen werden. Der Basistarif verdoppelt den Festzuschuss der GKV und zahlt bis zu 500 Euro für ein Implantat. Inlays und Kunststofffüllungen werden komplett übernommen. Im Komfort- und Premiumtarif trägt ERGO 75 bzw. 90 % der durch Zahnersatz entstehenden Kosten, die Vorleistung der GKV eingerechnet. Versicherte erhalten einmal jährlich finanzielle Unterstützung für eine PZR und andere prophylaktische Maßnahmen. Lediglich im Premiumtarif sind Wurzel- und Parodontosebehandlungen enthalten. Wer sich in keinem der Tarifpakete wiederfindet, kann die Zahnzusatzversicherung der ERGO nach seinen Wünschen individualisieren. Auf eine Wartezeit und Gesundheitsfragen verzichtet die Privatversicherung, allerdings sind die Leistungen während der ersten vier Versicherungsjahre begrenzt. Im ersten Jahr beträgt die maximale Versicherungssumme 250 Euro.

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Gothaer Zahnzusatzversicherung MediZ Duo

Die Gothaer gestaltet die Zahnzusatzversicherung für ihre Kunden ganz leicht, denn es gibt nur einen Tarif: MediZ Duo. Sie zahlt 90 % der Kosten für Zahnersatz, des Weiteren sind Zahnbehandlungen, prophylaktische Maßnahmen sowie schmerz- und angststillende Maßnahmen erstattungsfähig. Versicherte erhalten pro Jahr 150 Euro für professionelle Zahnreinigungen. Das reicht bei einigen Zahnärzten sogar für zwei PZRs pro Jahr. Bei der Gothaer Zahnzusatzversicherung gibt es keine Wartezeit und die Leistungen sind während der ersten drei Versicherungsjahre begrenzt. Wer von einer anderen Versicherung zur Gothaer wechselt, genießt schon nach zwei Jahren unbegrenzten Schutz. Und das alles unabhängig von der Führung des Bonushefts.

Versicherung bei Gothaer abschließen (Anzeige)

Hallesche Versicherung Zahnzusatzversicherung Dent

Die drei Zahnzusatzversicherungstarife der Halleschen Versicherung heißen Smart.Dent, Mega.Dent und Giga.Dent. In allen werden Zahnbehandlungen zu 100 % übernommen. Pro Jahr erhalten Versicherte 160 Euro für die Zahnprophylaxe. Kieferorthopädie wird für Kinder bis 18 Jahre und für Erwachsene nach Unfall ebenfalls komplett bezahlt, allerdings bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro. Es gibt keine Wartezeit, jedoch gelten während der ersten fünf Kalenderjahre Leistungsgrenzen. Deren Höchstbeträge reduzieren sich um 75 %, wenn der Versicherte bereits einen oder mehrere fehlende Zähne hat oder diese durch eine herausnehmbare Prothese ersetzt wurden.

Wer sich gegen teuren Zahnersatz absichern will, kann aus den Tarifen Mega.Dent und Giga.Dent wählen, denn diese übernehmen 80–100 % der Kosten abzüglich des Festzuschusses. Der Höchstsatz gilt bei einem über fünf Jahre vollständig geführten Bonusheft. Alle drei Tarife sind als Kindertarife abschließbar. Weiterhin erlaubt die Versicherung eine Kombination der Tarifbausteine für einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz.

Zusatzversicherung bei der Halleschen Versicherung abschließen (Anzeige)

Hanse Merkur Zahnzusatzversicherung

Zum Produktangebot der Hanse Merkur gehören vier private Zahnversicherungstarife. Beim Abschluss bis zum 31. Januar 2020 entfällt die Wartezeit. Der Leistungsumfang reicht von Zahnbehandlungen (Zahnvorsorge Premium) bis zur kompletten Übernahme von Zahnersatz inkl. der Vorleistung der GKV. Während der ersten vier Versicherungsjahre gelten Leistungsstaffeln, ab dem fünften Jahr ist die Versicherungssumme unbegrenzt. In der Vergangenheit ersetzte Zähne sind mitversichert, sofern die Behandlung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses abgeschlossen und die Zähne beschwerdefrei sind. Andernfalls steigt der Monatsbeitrag.

Zahnzusatzversicherung bei der HanseMerkur abschließen (Anzeige)

Maxcare Zahnversicherung

Abhängig vom Tarif erhalten Kunden der Maxcare Zahnversicherung eine Erstattung zwischen 30 und 100 % auf Zahnersatz sowie Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie. Sie alle verzichten auf eine Wartezeit, der Versicherungsschutz setzt unmittelbar ein. Allerdings sind die Leistungen während der ersten vier Jahre gestaffelt, erst ab dem fünften Jahr ist die Versicherungssumme unbegrenzt. Die Einschränkung entfällt bei Behandlungen, die durch Unfälle nötig wurden. Je nach Tarif erhalten die Versicherten zwischen 60 und 200 Euro im Jahr für prophylaktische Maßnahmen wie eine Versiegelung oder professionelle Zahnreinigung. Bei der Maxcare Versicherung gibt es keine Mindestlaufzeit, die Police ist täglich kündbar. Im Leistungsfall jedoch tritt eine zwölfmonatige Kündigungssperre in Kraft. Zu den weiteren Vorzügen gehören der Verzicht auf Gesundheitsfragen und ein digitaler Versicherungsschein.

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Münchener Verein Zahnzusatzversicherung

Wer sich gegen hohe Zahnarztrechnungen absichern will, kann beim Münchener Verein aus drei Zahnzusatzversicherungstarifen wählen. Alle sind monatlich kündbar und verzichten auf eine Wartezeit. Alle drei enthalten den Baustein 571, der eine Erstattung von 90 % der Kosten für Zahnersatz verspricht und den Versicherten jährlich 170 Euro für Prophylaxemaßnahmen zuschießt. Im Tarif Zahnschutz 90 werden außerdem Kieferorthopädie, Füllungen und Inlays gezahlt. Den vollen Leistungsumfang enthält das Paket Zahnschutz Premium, das Wurzel- und Parodontosebehandlungen übernimmt. Für einen individuellen Versicherungsschutz sind alle Bausteine nach Belieben kombinierbar. Während der ersten vier Jahre sind die Leistungen eingeschränkt. Die Zahnzusatzversicherung ist täglich kündbar. Rechnungen können mobil über eine eigene App eingeschickt werden.

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Nürnberger Versicherung Zahnzusatzversicherung

Bei ihrer Zahnzusatzversicherung verzichtet die Nürnberger Versicherung auf Gesundheitsfragen und Wartezeiten. Allerdings ist der Vertrag erst nach einer einjährigen Mindestlaufzeit monatlich kündbar. Sie stellt drei Tarife zur Wahl: Komfort 80, 90 und 100. Sie alle erstatten anteilig oder ganz Zahnersatz, Füllungen, Knirscherschienen, Kieferorthopädie und Wurzel-/ Parodontosebehandlungen. Darüber hinaus zahlt die Nürnberger einen Zuschuss zu schmerzstillenden Behandlungen wie Akupunktur, Hypnose oder Vollnarkose. Rechnungen können per App eingereicht werden. Versicherte erhalten jährlich einen Zuschuss für Prophylaxemaßnahmen und können alle zwei Jahre einen Teil der Kosten fürs Bleaching geltend machen.

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Ottonova Zahnzusatzversicherung

Die drei Tarife der Ottonova-Zahnzusatzversicherung heißen Economy Class, Business Class und First Class. Sie alle übernehmen die Kosten für verschiedene Zahnbehandlungen sowie Zahnersatz anteilig oder ganz. Die Versicherten erhalten einen jährlichen Zuschuss zur Prophylaxe. Kieferorthopädie für Kinder ist ab Tarif Business Class und für Erwachsene ausschließlich im First-Class-Tarif enthalten. Während der ersten vier Jahre sind die Höchstbeträge gestaffelt, anschließend entfällt die Begrenzung. Ab Vertragsschluss beträgt die Wartezeit drei Monate. Davon sind unfallbedingte Behandlungen und Prophylaxe ausgenommen.

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