Nicht fahren und sparen. Das ist ein Vorteil des sogenannten Saisonkennzeichens. Es ist nur für einen gewissen Zeitraum gültig - mindestens zwei, aber höchstens elf Monate.

Mehr Autothemen finden Sie hier

So sind auch nur reduzierte Sätze bei Versicherung und Steuer erforderlich, informiert der ADAC. Meist greifen Besitzer von Saisonfahrzeugen wie Wohnmobilen, Motorrädern oder Cabrios darauf zurück.

Diese Fahrzeuge werden oft über den Winter stillgelegt. Um nicht fürs An- und Abmelden zweimal im Jahr zur Zulassungsstelle zu müssen, gibt es das Saisonkennzeichen, das auch in der nutzungsfreien Zeit am Auto bleibt. Es spart Zeit, Gebühren und senkt bei der Behörde den Verwaltungsaufwand, nennt der ADAC weitere Vorteile.

Missachten des Zeitraums schafft Probleme

Der entsprechend gültige Zeitraum ist rechts auf das Kennzeichen geprägt. Ist das Fahrzeug beispielsweise vom 1. April bis 30. Oktober zugelassen, steht eine "04" oberhalb eines Strichs und eine "10" darunter. Ansonsten zeigt das Schild die gleichen Angaben wie ein normales Kennzeichen.

An diesen Betriebszeitraum müssen sich die Besitzer penibel halten. Außerhalb hat das Gefährt nicht mehr den nötigen Versicherungsschutz. Es gilt aber eine sogenannte Ruheversicherung. Die schließt den Gebrauch im öffentlichen Straßenverkehr aus. Die Details finden Versicherte in ihren Verträgen.  © dpa

Der Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen zählt zu den Arbeiten, die Autofahrer auch leicht selbst erledigen können. Mit wenigen Werkzeugen und dem richtigen Vorgehen ist die Montage der neuen Pneus schnell erledigt.