• Es ist ein gängiges Bild im Kofferraum: Ständig werden der leere Getränkekasten oder die Wanderschuhe vom letzten Ausflug mit herumkutschiert.
  • Doch das geht auf Dauer ins Geld, denn mehr Gewicht im Auto bedeutet auch einen höheren Verbrauch.
  • Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät deswegen gegen zu viel Gewicht zur Zwei-Wochen-Regel.

Mehr zum Thema Mobilität

Ist das Auto möglichst frei von unnötigem Ballast, spart das Sprit. Beim Blick in Innen- und Kofferraum sollte alles rausfliegen, was an Bord nicht notwendig oder vorgeschrieben ist, rät der Automobilclub von Deutschland (AvD).

Zwei-Wochen-Regel gegen den Kofferraum-Ballast

Dabei könne eine Zwei-Wochen-Regel helfen: Alles, was in den vergangenen zwei Wochen nicht benutzt wurde, könne raus. Also etwa leere Getränkekisten oder die Stiefel vom letzten Wanderausflug.

Auch Reserverad und Bordwerkzeug sind verzichtbar, wenn man bei Defekten ohnehin den Pannendienst rufen würde. Als Alternative kann ein leichteres Reifenreparatur-Set ins Auto gepackt werden.

100 Kilogramm weniger Gewicht kann bis zu 0,3 Liter auf 100 Kilometer einsparen - doch nicht alles darf aus dem Auto fliegen

Allein mit solchen Maßnahmen lässt sich der Durchschnittsverbrauch um ein paar Zehntelliter senken, schätzt der AvD. Der ADAC rechnet vor: Wer im Auto 100 Kilogramm zusätzliche Last herumfährt, kann auf 100 Kilometer mit einem Mehrverbrauch von bis zu 0,3 Liter rechnen.

Vorgeschriebene Dinge wie Verbandskasten, Warnweste und Warndreieck müssen natürlich im Auto bleiben.

Allerdings lohnt sich vor allem beim Verbandskasten auch immer der Blick auf das Haltbarkeitsdatum - und ein Blick auf die Vollständigkeit. Denn seit 1. Februar 2022 gilt eine neue Norm - es müssen nun auch zwei Gesichtsmasken mitgeführt werden. Die Übergangsfrist gilt noch bis zum 1. Februar 2023. Wer dann ohne Masken erwischt wird, dem drohen empfindliche Geldstrafen. (dpa/mgb)