Warum suchen wir?
Dennoch bleibt die Hoffnung, dass wir in naher Zukunft zumindest mikrobiologisches Leben in unserem Sonnensystem finden, wie die Forschungen von Nasa und Esa auf dem Mars, auf Titan und bald auch auf den Jupitermonden zeigen.
Würden wir eine einzige außerirdische Mikrobe oder eine Vorstufe zellulären Lebens finden, könnten wir dadurch vielleicht schon viel über die Entstehung des Lebens auf unserem eigenen Planeten herausfinden.
Und die Suche nach erdähnlichen Planeten, die sich nicht allzu weit von der Erde entfernt befinden, könnte sich auch als nützlich erweisen, wenn dort niemals irgendeine Form von Leben gefunden wird: Fremde Welten in der bewohnbaren Zone eines Sonnensystems könnten nämlich Lebensräume sein, die wir Menschen selbst in der Zukunft einmal bevölkern.
Eine Flucht von der Erde könnte nach Ansicht Hans Meinls vom Zeiss-Planetarium in Jena eines Tages für die Menschen notwendig werden: "Man muss bedenken, das Leben der Sonne ist begrenzt", so Meinl zur dpa.
Außerdem könnte die ungebremst fortschreitende Zerstörung der natürlichen Tier- und Pflanzenwelt auf der Erde, der Einschlag eines sehr großen Meteoriten oder ein mit Atomwaffen geführter Weltkrieg es einmal notwendig machen, dass die Menschheit die Erde verlassen muss, um zu überleben.
Neben all diesen nützlichen Aspekten gilt die große Leidenschaft und Faszination der Alien-Forscher aber nach wie vor etwas anderem. Dem magischen Moment, an dem man sie endlich gefunden hat: Die eindeutige Spur einer außerirdischen Lebensform, den Beweis dafür, dass wir nicht allein sind.
360 Meinungen zu "Die spannendsten Fragen rund um außerirdisches Leben"
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Fundamentalist
Sonntag, 26.09.2010, 11:10 Uhr Habe heute wieder einen gesehen.Einen viereckigen Kopf,mit Spatengesicht. Ist so, habe ihn gesehen,nur sein Schiff nicht.Sehe jeden Tag welche, könnt ihr mir glauben! -
Gnuh
Freitag, 20.08.2010, 12:19 Uhr Wir werden so schnell wohl keine Aliens entdecken. Aber nicht wegen der Entfernung. Der Grund ist vielmehr dass wir allesamt in einer Sackgasse stecken. Das monetare System bremst uns. Wir hängen in allem was wir tun viel zu sehr in der Vergangenheit; leben nach Regeln die schon längst veraltet und nicht mehr im Interesse der Allgemeinheit umsetzbar sind. Wer eine neue Welt entdecken möchte sollte lieber anfangen aus dieser Welt eine neue zu machen. Irgendwo müssen wir anfangen. Bitte helft mit: http://www.thepetitionsite.com/1/The-future-that-Humanity-Deserves/ Die erklärung davon auf Deutsch findet ihr hier: www.thezeitgeistmovement.com Dann werden unsere Nachfahren uns als Aliens ansehen und sich fragen wie die damals überhaupt so primitiv sein konnten die Wurzel des Übels einfach nicht zu erkennen. Erstmal als Menschheit zivilisiert werden und dann erst ab ins weltall. Bei heutiger Mentalität und Sichtweise wär im Menschenraumschiff doch eh nach 2 jahren der erste krieg und alles im Eimer weil mal wieder einer mehr haben wollte als alle anderen.... -
Fundamentalist
Donnerstag, 05.08.2010, 14:30 Uhr @ Takoda Das ist ebenfalls vorstellbar -
pallacH
Donnerstag, 05.08.2010, 14:24 Uhr hallo takoda, da hast Du mit allergrößter wahrscheinlichkeit recht! und ebenso vertrete ich den standpunkt, daß 1. aus physikalischen gründen eine direkte begegnung fast unmöglich ist, und 2. falls es zu einer käme, eine verständigung, ja vielleicht sogar ein erkennen beinahe unmöglich sein könnte. -
Takoda
Donnerstag, 05.08.2010, 14:07 Uhr Wer glaubt, dass wir im gesamten Universum mit seinen vielleicht 200 Milliarden Galaxien, jede mit vielleicht 200 Milliarden Sonnen bevölkert, die einzigen selbstbewussten Lebewesen seien, der leidet ganz einfach am anthropologischen Mittelpunktswahnsinn. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es nur so wimmelt vor Leben im All. -
Fundamentalist
Donnerstag, 05.08.2010, 13:35 Uhr Vielleicht gibt es ja sogar körperlose Wesen aus einer anderen fremdartigen Dimension? -
pallacH
Donnerstag, 05.08.2010, 11:31 Uhr das ist ein guter gedanke. Du weißt vielleicht, daß ich ein begeisterter leser von lem bin. er hat meiner meinung nach recht: wir stellen uns andere "zivilisationen" immer zu menschenähnlich vor.
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