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28.08.2009, 10:40 Uhr

Wieder Skandal um Sex-Akt bei den "Körperwelten"

(cze) - Eklat bei der "Körperwelten"-Ausstellung in Augsburg: Trotz eines Verbotes enthüllte Gunther von Hagens seinen "Schwebenden Akt", der zwei Leichen beim Geschlechtsverkehr zeigt. Der Oberbürgermeister ließ daraufhin die Ausstellung sperren. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Dem ersten Verbot hatte sich der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens noch gebeugt. Das Augsburger Verwaltungsgericht hatte entschieden, dass ein liegender Geschlechtsakt nicht gezeigt werden dürfe, da Zweifel an der Einwilligung des gezeigten Mannes bestünden. Das liegende Paar beim Liebesspiel gab es daraufhin nur in Folie gehüllt zu sehen.

Am Donnerstag jedoch enthüllte von Hagens den "Schwebenden Akt", der zuvor schon bei der Ausstellung in Berlin gezeigt worden war und für Wirbel gesorgt hatte. Die Stadt Augsburg hatte die Darstellung verboten, weil sie ihrer Ansicht nach gegen das bayerische Bestattungsgesetz verstößt.

Die Diskussion dürfte damit allerdings noch lange nicht vorbei sein. Während der zuständige Referent Rainer Schaal (CSU) von einer "ungeheuerlichen Provokation" sprach, entgegnete von Hagens, dass er nicht provozieren, sondern aufklären wolle. Die Verbote hinsichtlich seiner Akte nannte er "Zensur und Bevormundung".

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379 Meinungen zu "Wieder Skandal um Sex-Akt bei den "Körperwelten""

  • Tarpun
    Donnerstag, 10.09.2009, 11:09 Uhr
    Hallo an alle!!! Es wurde viel Unsinn geschrieben daher mal ein Link über eine Kommende Ausstellung ab dem 19.092009 in Köln http://www.koerperwelten.de/ Viel Spaß Leute gg
  • cd0011
    Montag, 07.09.2009, 16:00 Uhr
    an nichtzuhause und fritzturbo wie wäre es, wenn ihr euere diskussion privat weiterfürht. danke schön.
  • nichtzuhause
    Donnerstag, 03.09.2009, 07:23 Uhr
    unicum "Naja zumindest die Werbug für Sexhotlines ist mit auf den Litfasssäulen noch nicht aufgefallen. " auf litfasssäulen und plakaten trifft man sie auch an. aber man hat sich dran gewöhnt.
  • Unicum
    Mittwoch, 02.09.2009, 15:15 Uhr
    @nichtzuhause "na da ist die werbung für alkohol und sexhotlines aber aufdringlicher. " Naja zumindest die Werbug für Sexhotlines ist mit auf den Litfasssäulen noch nicht aufgefallen.
  • krage
    Mittwoch, 02.09.2009, 15:02 Uhr
    Man muss ja nicht hingehen in die Ausstellung, wenn man solche "Anblicke" nicht mag, aber die Neugier ist schon ein großer Antrieb... oder? Und schließlich kann man das "Modell" ja auch schon im Internet anschauen!
  • fritzturbo
    Mittwoch, 02.09.2009, 10:23 Uhr
    Mit anderen Worten: beim Bürgermeister - so wie schon in Augsburg geschehen.
  • nichtzuhause
    Mittwoch, 02.09.2009, 10:19 Uhr
    einfach an die stadtverwaltung wenden. da wird dann geprüft ob es gegen die guten sitten verstösst oder ob da nur einer mit den guten sitten nicht klarkommt und da einfach andere ansichten hat
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