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21.12.2011, 12:00 Uhr

Keine Weihnachtsgeschenke für Kollegen?

Berlin (dpa/tmn) - Weihnachtsgeschenke für Kollegen sind meist keine gute Idee, auch wenn sie gut gemeint sind. Worauf gerade Berufsanfänger, aber auch alle anderen achten sollten, erklärt Karriereberaterin Nandine Meyden.

"Viele Menschen stöhnen sowieso schon über die Last mit den vielen Geschenken zu Weihnachten", sagt die Karriereberaterin Nandine Meyden aus Berlin. Deshalb sei die Reaktion oft negativ, wenn ein Kollege anfange, im Büro zum Fest Aufmerksamkeiten mitzubringen. Denn viele fühlten dann die Verpflichtung, sich mit einem Geschenk revanchieren zu müssen.

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Gerade Berufsanfänger würden jedoch oft den Wunsch verspüren, nett zu sein und den Kollegen etwas mitzubringen. Doch das Gegenteil von gut sei gut gemeint. "Die meisten Kollegen werden durch ein Geschenk vermutlich eher peinlich berührt sein, weil sie selbst nichts haben", erklärt Meyden.

Wer neu im Büro ist, sollte sich daher erst einmal zurückhalten. "Ich würde mir erst einmal anschauen, wie die geltenden Spielregeln im Unternehmen sind. Wird dort traditionell eine Kleinigkeit geschenkt oder nicht?", sagt die Expertin. Neulinge sollten nur etwas schenken, wenn das im Unternehmen auch üblich sei. Denn wenn man als Berufsanfänger die Regeln durchbricht, erwecke das schnell den Eindruck, man würde die geltenden Regeln schlecht finden.

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Wer dennoch auf ein Geschenk nicht verzichten möchte, sollte versuchen, es weniger hoch aufzuhängen. So könnten Arbeitnehmer etwa zum 6. Dezember einen kleinen Nikolaus aus Schokolade zusammen mit einer Karte verschenken. "Darin kann man sich dann zum Beispiel für die nette Hilfe in den vergangenen Monaten bedanken", erklärt Meyden.

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1 Meinungen zu "Geschenke für Kollegen?"

  • Saerdnas
    Sonntag, 25.12.2011, 12:08 Uhr
    bei uns im betrieb (ein klassisches kaufhaus) schenken sich die mitarbeiter & mitarbeiterinnen traditionell bordell- & oktoberfestbesuche. das hat sich so eingebürgert & wird gern angenommen. & es gibt ein umtauschrecht - Erwin z. bsp., er ist 96, wollte diese jahr wegen seiner gesundheit nicht ins rotlichtviertel sondern lieber eine eintrittskarte für ein death-metal konzert. alles in allem eine schöne geste, über die sich alle kollegen freuen.
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