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02.12.2011, 15:30 Uhr

Krawalle: 96 prüft Schritte gegen Belgiens Polizei

Hannover (dpa) - Fußball-Bundesligist Hannover 96 prüft juristische Schritte gegen die belgische Polizei. Hintergrund ist das harte Vorgehen der Ordnungskräfte gegen randalierende 96-Fans am Rande des Europa-League-Spiels bei Standard Lüttich.

"Wir machen uns derzeit ein sehr genaues Bild", sagte Club-Sprecher Alex Jacob und bestätigte einen Bericht der "Bild". Deshalb würden möglichst viele Gespräche mit Zeugen geführt, um das genaue Vorgehen zu erörtern.

Am Rande von Hannovers 0:2 in Lüttich war es zu Krawallen gekommen. Mehrere 96-Anhänger hatten dabei über das Vorgehen der Polizei geklagt. Ein Polizeisprecher hatte dies mit den Worten gerechtfertigt: "Es ist in Belgien so, dass wir eher einen Wasserwerfer einsetzen als einen verletzten Kollegen zu haben. Einige Fans waren einzig darauf aus, die Polizei zu provozieren."

Bereits im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung restriktive Auflagen erlassen, einen Sonderzug untersagt und das Tragen von Fan-Utensilien in der Innenstadt verboten.

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