Zur mobilen Ansicht wechseln

06.02.2012, 14:55 Uhr

Vettels Neue: Angriff auf Titel Nummer drei in Kooperation mit Motorsport-Total.com

Mit Julie, Kate und Kate's Dirty Sister gewann Sebastian Vettel 2008 und 2009 Rennen, Luscious Liz, Randy Mandy (2010) und Kinky Kylie (2011) machten ihn sogar zum zweifachen Weltmeister. Heute hat Red Bull virtuell über Internet Vettels Neue präsentiert, mit der in der Formel-1-Saison 2012 Titel Nummer drei folgen soll.

Das Team hat das neue Chassis RB8 getauft, Vettel muss seinem Wagen aber erst noch einen Namen geben. "Einen Namen haben wir noch nicht gefunden, wir sind aber auf der Suche", lächelt der 24-Jährige. "Jegliche Bewerbungen sind willkommen, sagen wir es mal so. Letztes Jahr war das sehr knapp - wir haben erst am Mittwoch vor dem ersten Rennen den Namen festgelegt. Ich glaube, dieses Jahr sollten wir etwas früher sein. Es gibt einige Kandidaten, aber lassen wir uns mal überraschen."

Erste Ausfahrt am Donnerstag

Erstmals Bekanntschaft mit seinem neuen Arbeitsgerät machen wird er am Donnerstag und Freitag bei den Testfahrten in Jerez de la Frontera. Die Jungfernfahrt darf morgen Mark Webber absolvieren, der hofft, nach der durchwachsenen Saison 2011 wieder Anschluss an Vettel zu finden. Die Startnummer 1 hat aber traditionsgemäß der Weltmeister aus Heppenheim auf der Nase.

Die übrigens auch beim Red Bull krumm ist, wenn auch nicht ganz so extrem wie bei den Modellen von Ferrari oder auch Sauber. "Unser Auto ist nicht so hässlich wie der Ferrari", findet Motorsport-Konsulent Helmut Marko. "Wir haben eine technische Lösung, die schaut um vieles besser aus." Ganz auf die vom Reglement aufgedrängten Höcker verzichtet hat aber auch Stardesigner Adrian Newey nicht, der in Milton Keynes weiterhin die technische Gesamtverantwortung trägt. Newey hat frontseitig sogar Lufteinlässe in die Höcker geschnitzt.

Ob die Red-Bull-Variante wirklich schöner ist als die von Ferrari, darüber lässt sich streiten. "Wir haben mehr oder weniger die gleiche Chassisform beibehalten", sagt er, "aber man musste die Nase tiefer legen, sodass wir - ganz ähnlich wie die meisten anderen Teams - eine etwas hässlich aussehende Nase haben. Wir haben versucht, das Aussehen so gut wie möglich zu stylen, aber man würde so ein Feature bei anderen Regeln natürlich nicht designen."

Vorteil durch Diffusor fällt weg

Der Ferrari F2012 ist das bisher radikalste der drei vorgestellten 2012er-Autos

Italiener enthüllen "neues Siegerauto", das optisch nicht viel hermacht. >

"Einige Dinge vom Reglement haben sich geändert", stellt auch Vettel fest. "Die ganze Diskussion um den Auspuff fällt für alle weg. Das macht es natürlich gerade für die ein bisschen einfacher, die vielleicht damit ein bisschen Schwierigkeiten hatten. Also ich glaube, das ganze Feld rückt ein bisschen näher zusammen und wir haben natürlich versucht, wenn es die eine oder andere Lücke noch gibt, die dann zu nutzen und noch mehr auf die Details zu schauen, um so vielleicht den kleinen aber feinen Unterschied zu machen."

Ein Selbstläufer sei das aber nicht, denn: "Ob das dann so sein wird, wird sich zeigen", meint Vettel. "Das letzte Jahr war etwas ganz Besonderes, und über den Winter hatte man auch Zeit zu verstehen, dass so etwas nicht alle Jahre passiert. Natürlich ist das unser Ziel, denn es wäre nicht natürlich, zu sagen, man möchte im nächsten Jahr schlechter werden. Im Gegenteil, man möchte sich natürlich verbessern."

Teamchef Christian Horner sieht das genauso: "Unsere Ziele sind ganz einfach", unterstreicht er. "Wir wollen beide Titel in der gleichen Art und Weise verteidigen, wie wir sie 2011 gewonnen haben. Wenn man das erreicht hat, was wir 2011 erreicht haben, liegt die Messlatte sehr hoch, aber wir wollen uns immer verbessern, in allen Bereichen. Wir treten gegen starke Gegner an, aber wir können uns bis Melbourne ohnehin nur auf uns selbst konzentrieren."

Personelle Besetzung bleibt stabil

Personell hat sich bei Red Bull praktisch nichts verändert, denn als Vettels Vertrag bis Ende 2014 verlängert wurde, handelte die Teamführung auch mit den 50 wichtigsten Mitarbeitern neue Vereinbarungen für den gleichen Zeitraum aus. Neu ist lediglich Testfahrer Sebastien Buemi, der beim B-Team Toro Rosso durch den Rost gefallen ist. Freitagseinsätze sind aber nicht geplant, weil Vettel und Webber dann wertvolle Trainingszeit verlieren würden.

Während Vettels Standing im Team nach zwei WM-Titeln hintereinander gar nicht besser sein könnte, steht der australische Routinier Webber (35) vor einer entscheidenden Saison, zumal sein Vertrag Ende 2012 ausläuft. Der Australier benötigt gute Ergebnisse, ansonsten könnte ihm für 2013 einer der neuen Toro-Rosso-Junioren, also Landsmann Daniel Ricciardo (22) oder der Franzose Jean-Eric Vergne (21), vorgezogen werden.

Das ist Webber durchaus bewusst: "Wenn du als Sportler nicht das Beste rausholst, willst du immer zurückschlagen und es besser machen", erklärt er. "Der Maßstab wurde in den vergangenen Jahren sehr, sehr hoch angesetzt, aber das ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue. Ich hatte einen sehr guten Winter und bin hervorragend vorbereitet. Ich kann es gar nicht erwarten, endlich wieder Rennen zu fahren!"

© Motorsport-Total.com GmbH

0 Sterne - basierend auf 0 Bewertungen
Zur Übersicht: Sport

12 Meinungen zu "Red Bull zeigt Vettel-Wagen"

  • travis73
    Dienstag, 07.02.2012, 14:23 Uhr
    @Schniddy Die Fakten dazu, die Deinen Blödsinn entkräften, kannst Du aus meinem letzten Post entnehmen. Außerdem war der RB in 2011 nicht generell schneller als der McL. 2010 ja, aber da hat er durch defekte über 100 Punkte eingebüßt, sonst wäre er genauso früh WM gewesen wie dieses Jahr. Vetel war 2011 einfach das Maß aller Dinge und er wird es auch 2012 sein, Punkt!!!
  • Speedport1948
    Dienstag, 07.02.2012, 12:43 Uhr
    Clemens8t0: wohl neidisch?? Vettels Auftreten ist Ihrer Meinung nach arrogat ? en Für das Wort "arrogant" gibt es bei der Formel 1 wohl andere Namen ( Hamilton, Alonso, Webber ) ! Mit Ihrem hier geschriebenen Seich, sollten Sie etwas vorsichtiger sein.
  • travis73
    Dienstag, 07.02.2012, 10:11 Uhr
    @Clemens80 In seinem Auftreten, seinen Äusserungen.... Das sieht man durch die Rosabrille nicht und hören/lesen will man es wohl auch nicht wie DaEVO.. -------------------------------------------------------------------------------------- Ich glaube ja, Du verwechselst Selbstbewußtsein mit Arroganz, denn ich kann bei S. Vettel nirgends Arroganz erkennen. Im Gegenteil! S. Vettel gehört als F1-Fahrer mit seinen 24 Jahren einem ganz erlauchten Kreis an. Davon gibt es nur wenige. Weltmeister gibts noch weniger. Bei Doppelweltmeistern wird es schon eng, 7 Stück gibts davon. S. Vettel ist der jüngste Welt- und Doppelweltmeister aller Zeiten, der jüngste GP-Sieger in einem hoffnunglos unterlegenen Auto unter schwierigsten Bedingungen. In seinem ersten freien Training belegte er als 18-Jähriger Teenie in einem Sauber BMW den 1. Rang. Sebastian Vettel ist zweifellos ein überragendes Talent und verdammtnochmal JA, er ist zurecht selbstbewußt, denn wäre er es nicht, dann wäre er jetzt nicht der jüngste F1-Weltmeister in der Geschichte der Menschheit. Nur leider bist Du ein unbedeutendes kleines Würstchen, das ängstlich in seiner kleinen PC-Höhle hockt, ihm den hart erarbeiteten Erfolg mißgönnt, da es bei Dir selbst nur zu einem absoluten SCHEISS reicht. Schönes Leben noch...
  • Clemens80
    Dienstag, 07.02.2012, 09:46 Uhr
    "Wo ist Sebastian arrogant ??" ---------------------------- In seinem Auftreten, seinen Äusserungen.... Das sieht man durch die Rosabrille nicht und hören/lesen will man es wohl auch nicht wie DaEVO.....
  • politwatch2011
    Dienstag, 07.02.2012, 09:16 Uhr
    Sebastian Vettel, Formel 1 Weltmeister 2010 2011 2012
  • Sengraca
    Dienstag, 07.02.2012, 07:13 Uhr
    Wer hat den Laureus Sports Award gewonnen?
Spielpläne und Tabellen
Kunstrasen

Spielpläne/Tabellen

Standings

Fahrer-/Konstrukteurs- Wertung. >

Fahrer & Teams

Alles über die Fahrer und die Teams 2012. >

Strecken & Termine

Hier gastiert die F1 in der Saison 2012. >

Hertha

Medien: Die Berliner wollen das Urteil am Freitag akzeptieren. >

Arjen Robben

John Obi Mikel verrät, womit er Robben vor dem Elfmeter irritierte. >

GMX Sport Falcao Video

Bei einem Testspiel in Kolumbien zeigt der Stürmer-Star, was er kann. >


Internet Made in Germany 1&1 unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Red Bull zeigt Vettel-Wagen. Weltmeister muss seinem neuen Gefährt noch einen Namen geben.