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14.12.2011, 11:22 Uhr

"Rabbids Alive & Kicking" im Test

Im Wohnzimmer wimmelt's vor virtuellen Rammlern ohne Manieren. Entsprungen sind diese aus der Xbox 360 - genauer gesagt: aus "Rabbids: Alive & Kicking".

Von Sixten Lehmann

Der mittlerweile sechste Ubisoft-Titel mit den ehemaligen "Rayman"-Sidekicks setzt ganz und gar auf die Bewegungssteuerung Kinect und bietet neben 40 schrägen Minigames auch noch ein paar "Augumentend Reality"-Spielereien. Bedeutet: Das von der Kinect-Kamera erfasste Umfeld wird auf dem Bildschirm wiedergegeben und um virtuelle Objekte erweitert - in diesem Fall eben: selten dämlich dreinblickende, lauthals plärrende Karnickel, die man füttern und streicheln oder eben nach Kräften treten, schlagen und in Grund und Boden stampfen darf.

Zugegeben: Der "Mein Raving Rabbid"-Modus ist nur eine Dreingabe - aber eine kurzweilige, um Aggressionen abzubauen und zu zeigen, was sich mit Kinect alles anstellen ließe. Ohnehin scheint Ubisoft den Bogen raus zu haben: Wie schon bei der Bewegungskaraoke "Just Dance 3" werden hier die kompletten Körper von bis zu vier Spielern von der Kamera erfasst und halbwegs sauber auf den Bildschirm übertragen.

Was in diesem Fall entscheidend ist. Denn "Rabbids: Alive & Kicking" ist ein Partyspiel, das erst in geselliger Runde zu Höchstform aufläuft - und von den Teilnehmern allerlei Albernheiten verlangt. Da soll man beispielsweise einen schmierigen grünen Rotzpopel, der einem vom Spiel an die Nase gezaubert wird, durch wilde Kopfbewegungen so weit wie möglich aus dem Fenster schleudern. Dann wiederum gilt es, vollgekleckerte Gesichter gestisch abzulecken oder mit einer auf den Bildschirm gezeichneten Gitarre abzurocken. "Twister"-ähnliche Verrenkungen und Menschenknäuel entstehen beim Versuch, vorgegebene Silhouetten innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu füllen, Bodybuilder-Posen nachzuahmen oder in Bobfahrer-Manier durch einen langen Tunnel zu rutschen.

Aber auch das ist klar: Wer sich alleine vor die Kamera stellt, wird nur halb so viel Spaß mit dieser durch und durch schrägen Minispielsammlung haben, die das Zeug zum Partyknaller hat und obendrein mit spaßigen Mehrspieler-Varianten wie "Strafe muss sein" aufwartet. Wer darin ein Duell verliert, muss beispielsweise zehn Ligestütze absolvieren.

Wertung

Grafik gut
Sound gut
Steuerung gut
Spielspaß gut
Gesamt gut

Datenblatt

Titel Rabbids Alive & Kicking
Genre Geschicklichkeit
Alter ab 0 Jahren
Schwierigkeit Für Einsteiger und Fortgeschrittene
Plattform Xbox 360 (getestet)
System
Mehrspieler 2-4
Entwickler Ubisoft
Anbieter Ubisoft
Preis ca. 50 Euro
EAN 3307215596586

© teleschau - der mediendienst GmbH

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