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16.07.2012, 11:32 Uhr

Altmaier sorgt sich um globale Erderwärmung

Berlin (dpa) - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat die 35 Teilnehmerstaaten des 3. Petersberger Klimadialogs zu mehr Einsatz im Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen. Die bisherigen Zusagen reichten nicht aus, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sagte er in Berlin.

Eine solche Erwärmung gilt gerade noch als beherrschbar. "Wir wollen dafür sorgen, den internationalen Klimaschutz wieder flott zu machen", sagte Altmaier. Die vergangenen Jahre gehörten zu den wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnung, dennoch ist beim Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen keine Trendwende erkennbar. Katars Vizepremierminister Abdullah bin Hamad Al-Attiyah sprach von schweren Verhandlungen, um - wie beim UN-Klimagipfel im südafrikanischen Durban beschlossen - bis 2015 das geplante bindende Weltklimaabkommen zu schaffen.

Katar, das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-CO2-Ausstoß der Welt, richtet Ende des Jahres den nächsten UN-Klimagipfel aus. "Wie können wir ein Ergebnis erzielen, das für alle Verhandlungspartner akzeptabel ist?" fragte bin Hamad Al-Attiyah mit Blick auf die unterschiedlich ambitionierten Klimaziele der 193 UN-Staaten. Für das öl- und gasreiche Land kündigte er eine verstärkte Initiative für Energieeffizienz und erneuerbare Energien an.

Ende 2012 läuft das bisher einzige bindende Klimaschutzabkommen aus, das Kyoto-Protokoll. Es umfasst inzwischen ohnehin nur noch 15 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen, soll aber für die Übergangszeit bis zum Weltklima-Vertrag weiter gelten, der spätestens 2020 in Kraft treten soll. "Wir müssen klären, wie lange die zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls dauern soll, die am 1. Januar 2013 beginnt", sagte Katars Vizepremier.

Altmaier nannte als Hauptthemen des Klimadialogs die Probleme, das Zwei-Grad-Ziel noch zu schaffen und die Finanzzusagen für besonders vom Klimawandel betroffene Länder zu treffen. Dazu soll ein grüner Klimafonds geschaffen werden, der ab 2020 mit bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich gefüllt wird. Um dessen Sitz bewirbt sich auch Bonn. Bei der Organisation des Klimafonds gibt es aber zeitliche Verzögerungen. Über den Sitz soll bei der UN-Klimakonferenz in Katar entschieden werden.

Altmaier betonte, die Schuldenkrise in Europa dürfe kein Vorwand sein, um bei der Finanzierung von mehr Klimaschutz nachzulassen. Es müssten verstärkt private Investoren gewonnen werden. Er forderte insgesamt mehr Ehrgeiz und eine Überwindung des kurzfristigen Denkens. Klimaschutz dürfe mit Blick auf die Folgen von Nicht-Handeln nicht nur als ökonomischer Nachteil gesehen werden. "Mehr Handeln ist definitiv notwendig, um die Lücke zu schließen", sagte der Nachfolger Norbert Röttgens mit Blick auf das Zwei-Grad-Ziel.

Kraftwerk in China

Beim Klimaschutz scheint eher Entschleunigung zu herrschen. >

Der Petersberger Dialog, der bei seiner Premiere auf dem Bonner Petersberg stattfand und seit 2011 in Berlin abgehalten wird, dient der Vorbereitung des UN-Klimagipfels. Getagt wird weitgehend nicht-öffentlich, um das Vertrauen zwischen den 35 teilnehmenden Staaten zu erhöhen. Auch China und die USA, die zusammen mehr als 40 Prozent der klimaschädlichen Emissionen verursachen, nehmen teil. Am Nachmittag sollte auch Kanzlerin Angela Merkel eine Rede halten.

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162 Meinungen zu "Beratungen über Klimaschutz"

  • WilhelMine56
    Freitag, 14.09.2012, 17:22 Uhr
    Wilhelmine, von mir ein grünes Däumchen ! -- Wo bleiben denn bitte die Anstiege der Meeresspiegel? Wo bitte die Anstiege der Temperaturen weltweit? Regional, das stimmt, da steigen sie an, aber das könnte doch sehr wohl mit den "verscheuchten" Wolken zu tun haben? Das Wasser wird ja offenbar woanders gebraucht, wer Technik hat... (und Politiker in den obersten Etagen, die jeden Verrat gegen das Volk decken).
  • WilhelMine56
    Dienstag, 11.09.2012, 13:19 Uhr
    Milliarden Menschen wohnen direkt in oder an Gebieten die von einer Überflutung nach und nach nachhaltig betroffen wären, teilweise sogar ganze Volksgemeinschaften. -- Nach den Klimazahlen wird es übrigens weltweit kälter. setze hinzu: da können manipulative Eingriffe - geo engineering - abziehen von Wassertragenden Wolken - nichts dran ändern.
  • WilhelMine56
    Dienstag, 11.09.2012, 13:18 Uhr
    So hart wie es auch klingen mag, aber eine Ausbreitung von Seuchen gegen die kein Kraut gewachsen ist wäre das einzige Heilmittel. Titus, von mir bekommst du im Anschluss an meine Entgegnung ein Minusdäumchen. Das muss sein, bei so viel leichtfertig dahin Gesagtem. Arme Länder, viele sterbende Kinder/Menschen, Unterernähung, Mangelerscheinungen. Würde unsere Mitleidsindustrie ihre Anliegen ernst nehmen, spräche nichts gegen einen ganz einfachen Vertrag: 2 Kinder, Sterilisation gegen Arbeitsplatz in Bekleidungs- oder welcher Fabik auch immer, dies auf die globale Werbetrommel, ich hätte auch Kleidung oder Kaffee aus einer derartigen Firma, aber dieses anständige aufrichtige auf Vertragsbasis und Eigenverantwortlichkeit funktionierende Modell ist nicht gewollt von den Mächtigen dieser Welt - die Bill- und Melinda Gates Stiftung will Phramakram verkaufen, verdient an Seuchen. -- Und nun das rote Däumchen für den auf Ahnungslose und Unschuldige gerichteten Todeswunsch.
  • TitusSPQR
    Dienstag, 11.09.2012, 10:44 Uhr
    Massive Klimaschwankungen hat es im Verlauf der Erdgeschichte schon immer gegeben. Die Weltmeere sind schon mehrfach gestiegen und wieder gefallen, und das sogar in deutlich höherem Maße als jetzt den durch Menschenhand verursachten und zu erwartenden Anstieg des Meeresspiegels. Entscheidend dabei ist das zuvor die Bevölkerungszahlen Weltweit in der Vergangenheit nicht einmal im Ansatz mit denen von heute vergleichbar sind. Milliarden Menschen wohnen direkt in oder an Gebieten die von einer Überflutung nach und nach nachhaltig betroffen wären, teilweise sogar ganze Volksgemeinschaften. Das liegt vor allem an der massiven Überbevölkerung mit Menschen auf diesem Planeten. Gegen den Klimawandel kann die Menschheit nicht mehr viel ausrichten. Aber gegen die ungehemmte Fortpflanzung auf jeden Fall. So hart wie es auch klingen mag, aber eine Ausbreitung von Seuchen gegen die kein Kraut gewachsen ist wäre das einzige Heilmittel. Nur wenn die Bevölkerungszahl weltweit wieder unter 1 Milliarde Individuen sinkt und der Mensch dauerhaft nachhaltig wirtschaftet kann sich die Natur wieder auf natürliche Weise regenerieren. Keiner muss zwingend so nah an einer Küste wohnen. Die Menschheit muss wieder lernen mit der Natur zu leben.
  • WilhelMine56
    Dienstag, 11.09.2012, 10:08 Uhr
    Beratungen über Klimaschutz - Ergebnis abhängig von den Teilnehmern. Der Weltklimarat hört keine Wissenschaftler, die sagen, auch die Sonne hat einen und zwar sehr gewichtigen Beitrag zum Klimaverlauf. Das ist irre! Der Weltklimarat stellt den Einfluss der Sonne auf nahezu Null und untersucht allein die CO2-Auswirkungen. 30 Minuten für die Betrachtung der Argumente der Gegenseite: "es ist seit dem Jahre 2000 nicht wärmer geworden, trotz beständigem CO2-Anstieg" http://www.youtube.com/watch?v=POvCvouX_YY
  • 132leorobi
    Mittwoch, 15.08.2012, 08:00 Uhr
    wielange noch beraten?? die weltmehre steigen an???
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