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23.01.2012, 15:53 Uhr

Versace eröffnet Pariser Couture-Schauen

Paris (dpa) - Die Pariser Haute-Couture-Schauen sind eröffnet. Den Anfang machte Versace: Das Mailänder Modehaus präsentierte Outfits, die zart und futuristisch zugleich wirkten.

Als "Wiedereinsteiger" hat am Montag (23. Januar) Versace die viertägigen Pariser Haute-Couture-Schauen für Frühjahr/Sommer 2012 eröffnet. Über einen Zeitraum von sieben Jahren stand Donatella Versace mit ihren Entwürfen der Hohen Schneiderkunst nicht auf dem offiziellen Schauenkalender, sondern präsentierte diese in kleinerem Rahmen. Da Versace jedoch zu den wenigen Häusern zählt, die in Frankreich als "Haut Couturier" anerkannt sind, war es höchste Zeit für ein Comeback.

Und das war gelungen: Die Designerin zeigte eine feine, präzise Arbeit mit auf Figur gegossenen, schmalen Kleidern aus Chantilly-Spitze, bestickt mit kleinen Kristallen. Halbkreisförmige Metallbänder auf den Entwürfen erzeugten eine Art 3D-Effekt, betonten bei einem Corsagenkleid in silbrigem Perlgrau die spitz ausgearbeitete Büste oder ließen einen anderen Entwurf in Gold wie eine Rüstung erscheinen. Seide hatte die Designerin mit Laser in Rosenstrukturen schneiden lassen, das goldene Leder ihrer Bikerjacken hingegen in ein durchbrochenes Spitzenmuster. Die Models wirkten in diesen Outfits futuristisch und zart zugleich - wie romantische Weltraumprinzessinnen mit Motorradführerschein.

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5 Meinungen zu "Versace eröffnet in Paris"

  • Kilo62
    Mittwoch, 25.01.2012, 10:49 Uhr
    stecke einen Besenstiel in ein Fummel und Du bist Designer! Aber der kann ja nicht laufen...
  • PattyLou
    Mittwoch, 25.01.2012, 10:33 Uhr
    Also ein paar Ideen find ich gar nicht so übel, zumindest was die Schnitte und die Muster betrifft... über die Farbe lässt sich streiten.Vorallem die kurzen Undinger in Zitrongelb fand ich auch ein bisschen panne. Über das Frauenbild muss man gar nicht mehr diskutieren, ich finds auch schade das Anorexie so gefördert wird und wann immer man etwas dagegen sagt wird man als Chipsfressendes, frustriertes Muttchen bezeichnet, aber dieses Bild hat sich nunmal etabliert, es gibt schon ganze Medienplattformen die dagegen ankämpfen und von der hochgeschätzten öffentlichen Meinung werden sie dafür nur kritisiert und verarscht. Was solls? Schlussendlich macht es keinen Unterschied.
  • Kilo62
    Mittwoch, 25.01.2012, 09:48 Uhr
    das ist ja mal wieder richtig geil, fast verhungerte Mädchen auf dem Laufsteg. Alle Verantwortlichen in einen Sack und mit dem Knüppel drauf. Da wird immer der richtige getroffen. Das ist doch abartig! Wie krank muß einer im Kopf sein um dieses zu fördern...
  • keepliving
    Montag, 23.01.2012, 17:56 Uhr
    Was sind diese Models schon gegen unsere deutschen Topmodels Roth, Kynast, Nahles und Merkel?
  • lenaisabel
    Montag, 23.01.2012, 17:20 Uhr
    Die Kleider gehen ja mal gar nicht, aber wenigstens schöne Models.
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