Staatsanwalt ermittelt gegen Mang
Die Staatsanwaltschaft bestätigte damit einen Bericht von "Spiegel Online". Hintergrund des Untersuchungsverfahrens sei demnach die Affäre um einen ehemaligen Operateur in Mangs Bodenseeklinik. Der Arzt habe im Jahr 2009 ohne Approbation Operationen durchgeführt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Schönheitschirurgen wurde bereits eingeleitet, zudem befinde sich der Mann derzeit auf der Flucht und werde mit internationalem Haftbefehl gesucht.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe forderten die Präsidenten von drei medizinischen Fachgesellschaften Ermittlungen gegen Mang. Die Staatsanwaltschaft prüfte laut dem Bericht bereits seit einigen Monaten die Einleitung eines Verfahrens gegen den berühmten Mediziner.
Der Ausgang der Untersuchung ist noch nicht abzusehen. "Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen", sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde. Indes rechnet Mangs Anwalt mit einer schnellen Lösung des Problems: "Ich gehe davon aus, dass es in wenigen Tagen geklärt ist", teilte er "Spiegel Online" mit.
62 Meinungen zu "Gefährlicher Schönheitschirurg"
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schieber1
Samstag, 11.02.2012, 14:54 Uhr Was kann denn der Mang dafür wenn seine Personalabteilung in der Bodenseeklinik Mist baut und den Dr. Titel nicht überprüft. Mang ist einer der Besten auf seinem Gebiet, nur, ich kann mir gut vorstellen daß er nicht alle Operationen selbst durchführt, denn dann müßte er 7 Tage die Woche tgl. 25 Std. im OP sein. -
chrshp
Samstag, 11.02.2012, 11:05 Uhr peerernst Auf Seite 1 schreibst Du: "Es ist sehr erstaunlich, dass erst ermittel wird, wenn 274 Fälle aufgelaufen sind." Und auf Seite 6, nachdem ich Dich gerügt hatte, vorzuverurteilen: "Lediglich bemerkt, das es erstaunlich ist wieviel Fälle schon aufgetreten sind bevor die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!" Du hast wirklich Schwierigkeiten mit dem Begreifen! Jetzt, als herauskam, dass der Typ nicht mehr zugelassen ist, tritt der Rechtsfall 274 Fälle von Körperverletzung erst ein, da er 274 Operationen durchgeführt hat. Das ist so in der Rechtsprechung. Solange von einer Zulassung ausgegangen wurde, existierten die "Fälle" nicht, man hat also nicht 274 obskure schlechte Operationen geduldet, bevor man eingriff. WER DENKEN KANN, IST IM VORTEIL, mein Lieber!! Schuld liegt hier eindeutig bei den Zulassungsstellen. Die müssten jährlich neu eine Zulassung dem jeweiligen Arbeitgeber bestätigen. Die sind doch eh überzahlte Beamte, da geht das. Wie soll Mang festgestellt haben, dass einem approbierten Arzt zwischenzeitlich die Approbation entzogen wurde wegen Problemen mit dem Finanzamt. Interessant hier ist eigentlich nur die Tatsache, dass hier Kollegen mit weniger Verdienst zum Halali geblasen haben. Neid. -
sosylos
Freitag, 10.02.2012, 13:02 Uhr Dr. Mang hat einen Facharzttitel im Bereich HNO. Danach hat er zwar einige Zeit in der Plastischen Chirurgie in einer Münchner Klinik gearbeitet, jedoch dort nie einen Facharzt gemacht. -
MASUL
Freitag, 10.02.2012, 11:46 Uhr Hat die Hexenjagd begonnen?? "BEIHILFE zu gefährlicher Körperverletzung in 274 Fällen" Also - er selbst war es gar nicht. Mang ist auf Brüste und Nasen spezialisiert. Wenn er einen Angestellten hatte (z.B. für Altersflecken weglasern), der die deutsche Approbationsordnung gar nicht kennt (aus anderem Kulturkreis) ... Mang kann nicht alle Personalakten checken ... 274 Tussies waren mit dem Ergebnis nicht zufrieden ... Zack - kriegt der Chef 274 Anzeigen wegen Körperverletzung ... Also: nicht gleich die Hetzkampagne starten ... Der Chefarzt muss nicht für alle Gebiete eine Approbation haben ... (z.B. können Magenspiegelungen von Internisten und Chirurgen durchgeführt werden, je nachdem, wer sich auf was spezialisiert hat) -
DoktorPusteblum
Freitag, 10.02.2012, 10:41 Uhr Warum dieses Theater?? Ist Seriösität in diesem unwichtigsten aller medizinischen Zweige so wichtig, dass wir mit all denen auf die Barrikaden gehen müssen, die sich für horrend viel Geld Fett absaugen lassen anstatt ihre Ernährung anzupassen?? Für Leute, die meinen, dass sie ihre Krähenfüßchen wegmachen müssen, denen ihre Nase nicht schön genug erscheint oder denen weiß der Deibel was nicht an ihrem Körper passt!! 90% Dieser sogenannten Patienten verarschen sich selbst mit ihrer penetranten Dekadenz. Wer sich unters Messer legt, muss wissen, dass es immer gewisse Risiken birgt und wenn man das ohne wirkliche Not tut, dann muss man eben mit den Folgen zurecht kommen und dazu gehört auch das Risiko sich in die Hände unseriöser Mediziner zu begeben. -
ichkennalle
Freitag, 10.02.2012, 10:40 Uhr @coragosam " Bin jetzt 14 Jahre alt. Brust-OP ja, aber für Botox fühle ich mich noch zu jung. " ach quatsch, dafür ist man nie zu jung, mach ruhig!
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