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23.08.2012, 10:45 Uhr

Schöne Französin

Noch gilt die Chartreux in Deutschland als Rarität. Doch immer mehr Züchter widmen sich der französischen Edelkatze mit dem blaugrauen Fell und den goldenen Augen. Nicht nur ihr Aussehen macht sie so beliebt, sondern auch ihr außergewöhnlicher Charakter.

Besonders intelligent und aufmerksam

Die Chartreux, in Deutschland auch Kartäuser genannt, ist eine besonders intelligente und aufmerksame Katze, die sehr auf ihren Menschen bezogen ist. In Frankreich wird sie auch Hundskatze genannt, weil sie ihren Halter am liebsten überallhin begleitet, selbst im Wohnmobil auf Reisen.

Groß, schwer und trotzdem elegant

Die Rasse gilt als eine der größten Katzen-​Art überhaupt. Kater bringen acht Kilogramm auf die Waage. Weibchen sind zierlicher, wiegen etwa zwei Kilo weniger. Ihr Gewicht sieht man den Tieren aber nicht an, trotz des sehr muskulösen Körpers wirken sie sehr elegant. Apart ist auch der typisch trapezförmige Kopf.

Tief entspannt, wie bei der Meditation

Das kurze, blaugraue Fell der Chartreux hat eine wollige Struktur und ist pflegeleicht. Einmal in der Woche bürsten, reicht völlig aus. Experten schätzen auch das Temperament dieser Katzen. Sie sind zwar nicht so phlegmatisch wie Perserkatzen, wirken aber manchmal so tief entspannt, als würden sie meditieren. Die gesellige Chartreux sollte nicht länger als sechs Stunden am Tag alleine bleiben. Sonst ist sie mit einer Partnerkatze glücklicher. Ca. 900 Euro muss man für ein Kätzchen rechnen.

© Axel Springer AG

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4 Meinungen zu "Eine Diva auf Samtpfoten"

  • siratte
    Samstag, 25.08.2012, 15:30 Uhr
    bin auch der Meinung das kein vierpföter allein gehalten werden sollte, habe bislang immer 2 davon in meinem Haushalt, einen kleinen Yorkie ( Hund) und einen kleinen Kater, Mainecoonmix, die beiden verstehen sich prächtig und sind wenn sie denn wach sind eigentlich immer am toben. der Kater steht auch hinter der Haustür und schreit seiner Hündin hinterher wenn sie mal kurz Gassi gehen muss, soviel auch dazu das Hund und Katz sich ja angeblich nicht vertragen;O))))
  • NorskSkogkatt
    Samstag, 25.08.2012, 12:03 Uhr
    @Frenja: Das stimmt nicht! Chartreuse und Kartäuser sind 2 völlig unterschiedliche Rassen! Alleine vom Körperbau her. Von Herkunft / Charakter auch. Die Katze, die hier in D fälschlicherweise oft als "Kartäuser" bezeichnet wird, ist eine Britisch Kurzhaar (BKH) in blau / blue. Und "Chartreuse" sind wirklich selten! Man vergleiche alleine mit "Perser", der Moderasse "Maine Coon" oder auch "Norwegische Waldkatze", "Heilige Birma" usw. Geh mal auf die großen Anzeigenportale und gucke mal da, was unter "Chartreuse" steht; vergleiche mit anderen Rassen... Ansonsten stimmt es, dass man Katzen NICHT alleine halten soll. Ich habe immer viel Arbeit, wenn ich die Leute davon überzeugen will, sich eine 2. Katze anzuschaffen. Ich gebe auch kein Kitten in Einzelhaltung. Die "Einzelkatzen-Leute" sind meist egoistisch, wollen, dass sich die Katze nur an sie hängt. Manchmal steckt auch dahinter, dass sie kein Geld haben für eine 2. oder den "doppelten Tierarzt" scheuen. In manchen Fällen ist eine Katze wirklich auch lieber allein aus bestimmten Umständen, aber ich hatte bisher nur 1. Und das war, weil sie in eine sehr großen Zucht gelebt hat auf zu engem Raum und schon älter war. Sie hatte den Trubel einfach satt und wollte schlicht ihre Ruhe.... Selbst meinen 8-jährigen Kater konnte ich nach einiger Arbeit an einen Artgenossen gewöhnen und er ist richtig aufgeblüht! War laut Vorbesitzer auch ein "aggressiver Einzelkater"-jaja.... Manche Leute haben auch einfach keine Geduld und erwarten, dass sich ein Tier nach spätestens ein paar Tagen eingewöhnt haben muß. Die sollen sich besser ein Stofftier kaufen!
  • Frenja
    Freitag, 24.08.2012, 16:25 Uhr
    @geldi ganz deiner Meinung. Ich habe so ein "Einzelfall" . Die Katze wurde von einem psychisch kranken Mann mit der Hand aufgezogen (zu früh von der Mutter getrennt). In einer Zweizimmerwohnung ohne Ausgang. Er war stets fürsorglich zu ihr, alles sauber, immer gutes Fressen, sehr liebevoll. Nur sich selber hat dieser Mann vernachlässigt. Wie auch immer. Ich habe diese Katze aufgenommen nachdem er wieder in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Die Katze war zur der Zeit 3 Jahre alt. Es hat ein Jahr gedauert, bis die Katze mit mir in den Garten gegangen ist. Sie hat Angst vor ihren Artgenossen. Geht dafür völlig unbefangen auf fremde Hunde zu. Ist völlig gestresst wenn sie draussen mit mir war. Ist aber trotzdem immer mitgegangen (nur Garten) weil sie nicht von meiner Seite weichen wollte. Seit einigen Jahren leben wir in einer großen Wohnung mit Balkon (katzensicher). Sie bleibt eine Wohnungskatze und ist damit auch glücklich. Sie liebt ihren Balkon. Alles ist gut.
  • Geldi
    Donnerstag, 23.08.2012, 16:19 Uhr
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chartreux Auf den 1. Blick habe ich schon einen Club mit 23 Chartreux-Züchtern allein in Deutschland gefunden, auf den 2. Blick unter dem Stichwort Kartäuser spontan 17 Züchter allein in Deutschland. Soooooooooooooooooo selten ist diese Katze absolut nicht, vor allem, wenn man dazu sagt, dass sie in Deutschland unter der Bezeichnung "Kartäuser" bekannt ist. Keine Katze sollte von vornherein als Einzeltier gehalten werden, egal, ob sein Mensch den ganzen Tag lang zu Hause ist oder nicht. Die meisten Katzen werden zu Einzelgängern gemacht, indem egoistische Menschen sie möglichst jung zu sich holen und ihnen keine Artgenossen gönnen. Kein Mensch ist in der Lage, einer Katze den Artgenossen zu ersetzen. Katzen sind überaus gesellige Tiere, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.
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