Mogelpackung: "Gleicher Preis - Weniger drin"
Ein Beispiel ist Procter & Gamble: Die Hersteller der Pringles Chips haben innerhalb von vier Jahren den Inhalt von 200 Gramm über 170 auf jetzt 165 Gramm reduziert. Der Trick bei diesen versteckten Preiserhöhungen ist, dass die Füllmenge verringert wird, der Preis aber gleich bleibt. Somit wird der Preisanstieg verschleiert, um den Kunden nicht abzuschrecken. Einige Händler gehen sogar noch weiter und verteuern das Produkt, obwohl nun weniger drin steckt.
Es gibt aber noch eine zweite Falle, die den umgekehrten Weg wählt: Der Inhalt des Produkts wird erhöht und auf der Verpackung explizit darauf hingewiesen, gleichzeitig steigt der Preis aber deutlich an. Ein aktuelles Beispiel ist hierfür das Spülmittel ultra Palmolive von Rossmann: Statt wie bisher 500 Milliliter, enthält die Flasche 20 Prozent mehr Inhalt, zur gleichen Zeit stieg der Preis aber von 0,85 Euro auf 1,65 Euro, was eine Verteuerung von 61,7 Prozent ausmacht. Sehen Sie in unserer Bildergalerie, welches Produkt eine echte Mogelpackung ist.
248 Meinungen zu "Mogelpackung: "Gleicher Preis - Weniger drin""
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Madpaint
Donnerstag, 16.09.2010, 16:23 Uhr Ist doch überall das Gleiche.... Wir müssen ja auch mehr oder länger arbeiten und auch da ist weniger drin...! -
sternchen58
Freitag, 10.09.2010, 08:40 Uhr tartufo Seite 35, ganz unten: Sehe ich auch so! Ich habe auch ab und zu den Rat und die Hilfe einer VZ gesucht und auch bekommen; nachdem ich ziemlich viel Geld hinlegen mußte. Mich ärgert es so sehr, daß die da oben am längeren Hebel sitzen. Das ist für mich keine echte Demokratie; andernfalls würden die auf ihre WählerInnen hören, statt ihr eigenes Süppchen zu kochen. Ich frage mich, wann die Bürger endlich mal wach werden und denen da oben per Wahlschein die Quittung verpassen?!? Unglaublich, daß es immer noch so verblödete WählerInnen gibt, die die immer noch wählen!!! Kann ich einfach nicht verstehen!!! :-( -
kaufmich
Donnerstag, 09.09.2010, 15:57 Uhr Die hier im Forum so höflich mit Trickserei umschriebene Betrügerei hat seit Kriegsende dazu geführt daß man den Beruf Händler, der noch nie so ganz "ehrenhaft" war, heute durchaus auch durch das Wort Betrüger ersetzen könnte. Kurz nach dem Kriege machte man die von Ostjüdischen Bauchladenhändlern lange vor dem Kriege erfundenen 9.99 Preise salonfähig, indem man deutschen Lehrmädels im Handel einredete 9,99 klänge doch besser als 10. Vor dem Kriege lehrte man in ganz Europa bis 0,4 wird abgerundet und ab 0,5 aufgerundet. Mich beleidigen 9,99 Preise weil mir der Händler unterstellt ich wäre so blöde und merke nicht daß 9,99 eigentlich 10 sind. Nun habe ich mir sagen lassen daß die Ostjüdischen Bauchladenhändler mit 9,99 sich streng an den Talmud hielten. "Es ist dem Juden gestattet, den Irrtum eines Nichtjuden auszubeuten und ihn zu betrügen" (Talmud IV/1/113b) Nun ja, in der BRD ist es nicht verboten dem Irrtum eines Goy ein wenig nachzuhelfen. Natürlich sind inzwischen auch die nichtjüdischen Händler lernfähig und einfallsreich in Bezug auf Irrtum der doofen Kunden geworden. Aus 9,99 wurde eben die Mogelpackung. -
tartufo
Donnerstag, 09.09.2010, 15:49 Uhr Die Verbraucherzentrale entwickelt sich zu einem Witzfigurenkabinett. Es sinnvoller, VOR der Zulassung eines neuen Produktes oder einer neuen Verpackung die Verbraucherzentrale zu einer Prüfung heranzuziehen und nicht erst NACHHER diese Option zur Verfügung zu stellen. Was nutzt denn die Meckerei der Verbraucherzentrale? Nix! -
sternchen58
Donnerstag, 09.09.2010, 13:34 Uhr PN an retrograd um 13.32 Uhr: http://www.biggis-bunte-welt.de/Euro_12.html Schau mal, retrograd.... :-) Liebe Grüße sternchen58 -
sternchen58
Donnerstag, 09.09.2010, 13:24 Uhr 19 Im Grunde sind die Unternehmen selber schuld, wenn sie pleite gehen, weil irgendwann keiner mehr ihre Produkte kaufen will, da sie an Qualität und Menge immer mehr abnehmen, aber im Preis stetig steigen. Kein Wunder, daß nach und nach immer mehr Verbraucher sich nach Billigprodukten umschauen, weil sie nicht mehr bereit sind, horrende Preise für Sch....Qualität/Quantität zu zahlen... ...halt so wie ich. -
waidhofner
Donnerstag, 09.09.2010, 12:14 Uhr Ich lasse mich von Verpackungen und Mengen nie täuschen. Verglichen wird immer der Preis pro Liter oder der Preis pro Kilo. So hat man sofort den besten Vergleich. Oft sind kleine Packungen billiger als die angepriesene Familiengroßpackung. Interessant beim Vergleichen ist auch, dass viele Hersteller das völlig gleiche Produkt anders verpacken und unter einem Eigennamen günstiger verkaufen.
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Der Countdown zur EURO 2012 läuft...

