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01.02.2012, 12:21 Uhr

Hausbewohner müssen erotisches Massagestudio dulden

Wiesbaden (dpa) - Die Mitbewohner einer Eigentumsanlage müssen ein erotisches Massagestudio in einer der Wohnungen dulden. Das entschied das Amtsgericht Wiesbaden in einem am Mittwoch (1. Februar) bekanntgewordenen Urteil.

Nach Auffassung des Gerichts spielt es keine Rolle, dass "Bevölkerungskreise" mit einer solchen Tätigkeit ein soziales Unwerturteil verbinden würden (Aktenzeichen: 92 C 5055/10). Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage von Wohnungseigentümern ab. Sie hatten sich dagegen gewandt, dass in einer der Wohnungen ein erotisches Massagestudio betrieben wird. Sie fürchteten einen Wertverlust der Immobilie.

Das Amtsgericht stellte aber vielmehr darauf ab, dass Prostitution nicht strafbar und auch nicht per se sittenwidrig sei. Daher handele es sich bei dem Betrieb des Massagestudios um eine rechtlich zulässige Betätigung. Für einen Unterlassungsanspruch der übrigen Eigentümer gebe es daher keine rechtliche Grundlage.

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20 Meinungen zu "Erotik-Gewerbe ist zu dulden"

  • Harry1972
    Samstag, 04.02.2012, 13:26 Uhr
    @ AmoLaMiaVita Stimmt auch wieder. Wenn man Kindern sowas erklärt, werden die zwangsläufig zu heroinabhängigen, homosexuellen Teufelsanbetern. Dann doch lieber alle paar Wochen eine schöne Hexenverbrennung, da bleibt der Nachwuchs auch auf Kurs.
  • AmoLaMiaVita
    Freitag, 03.02.2012, 17:58 Uhr
    @Harry1972: "Prostitution ist ein ganz normales Gewerbe und wenn die lieben Kinder alt genug sind, kann man ihnen auch sagen, daß die vielen Freunde der Nachbarin eigentlich Kunden sind und wenn man im Treppenhaus von einem Fremden komisch angeguckt oder gar angesprochen wird, bricht man sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man ihn freundlich aber bestimmt darauf hinweist, daß man selbst nicht die Gesuchte ist." _______________ Um Gottes Willen, wo denkst Du hin? Den eigenen Kindern erklären, was Prostituierte sind? Also DAS geht ja mal überhaupt nicht... :-)
  • Harry1972
    Freitag, 03.02.2012, 17:44 Uhr
    Die Moralapostel mal wieder. :) Prostitution ist ein ganz normales Gewerbe und wenn die lieben Kinder alt genug sind, kann man ihnen auch sagen, daß die vielen Freunde der Nachbarin eigentlich Kunden sind und wenn man im Treppenhaus von einem Fremden komisch angeguckt oder gar angesprochen wird, bricht man sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man ihn freundlich aber bestimmt darauf hinweist, daß man selbst nicht die Gesuchte ist.
  • AmoLaMiaVita
    Freitag, 03.02.2012, 17:27 Uhr
    Wenn es ohne jede Belästigung der Anwohner wäre (was kaum zu erwarten ist), warum nicht?
  • AmoLaMiaVita
    Freitag, 03.02.2012, 17:26 Uhr
    @null1234567890Ein Mann im besten Alter auf Sexentzug ist eine Gefahr für fast jede Frau und jedes Kind." _____________ Genau - jeder Mann ist ein potentieller Vegewaltiger und selbstverständlich auch noch pädophil... Gehst Du da womöglich von Dir aus? Also wenn Du Deine Triebe so wenig unter Kontrolle hast und sogar an Kinder denkst, würde ich mir an Deiner Stelle schleunigst Hilfe suchen!
  • AmoLaMiaVita
    Freitag, 03.02.2012, 17:20 Uhr
    @Hamburguesa: "Mir reicht die Nachbarin - einmal am Abend. Würde das den ganzen Tag und die Nacht so gehen, würde ich mich wohl auch beschweren. Erst recht, wenn ich Kinder hätte, die das gestöhne mitanhören sollen." ____________ Wenn Du Kinder hättest, hättest du vermutlich auch einen Mann. Glaubst Du nicht, dass sie "das Gestöhne" dann auch innerhalb der eigenen Wohnung mit anhören könnten oder bist Du schon zu weit weg von dem Thema?
  • Hamburguesa
    Freitag, 03.02.2012, 16:27 Uhr
    @Mopar Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? Immer diese Übertreibungen. Allerdings hatte ich 1983 in Hamburg noch Schwierigkeiten mit meinem Verlobten ohne Trauschein eine gemeinsame Wohnung zu bekommen. Heute müssen sich Wohnungseigentümer vom Gericht her einen Puff im Haus gefallen lassen. Und wenn man das moralisch nicht in Ordnung findet, gehört man für Leute wie dich schon ins Mittelalter? Du hast doch den Schuss nicht gehört. Mir reicht die Nachbarin - einmal am Abend. Würde das den ganzen Tag und die Nacht so gehen, würde ich mich wohl auch beschweren. Erst recht, wenn ich Kinder hätte, die das gestöhne mitanhören sollen.
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