Ein guter Vortrag braucht ein klares Ende
Zu einer gelungenen Präsentation gehört ein vernünftiges Ende. "Ganz schlecht ist es, wenn der Vortrag einfach irgendwie aufhört", sagt der Kommunikationsexperte Gerriet Danz aus Hamburg. Er empfiehlt, sich stattdessen am Ende des Vortrags beim Publikum für seine Aufmerksamkeit zu bedanken. Dann wüssten die Zuhörer zum einen, dass die Präsentation nun zu Ende ist und sie Fragen stellen können. Zum anderen applaudiere das Publikum in der Regel und der Vortragende bekomme so unmittelbar etwas von seinem Publikum zurück.
Viele Redner machten jedoch den Fehler, dass sie sich das Ende nicht überlegen, irgendwie aufhören und das Publikum plötzlich ansprechen: "Gibt es irgendwelche Fragen?" Das sei dann meist völlig überrascht und auf dem falschen Fuß erwischt. Fragen kommen dann selten.
Am besten wird ohnehin im Vorhinein geklärt, wie mit Fragen der Zuhörer umgegangen werden soll. "Ist der Vortrag gut und klar strukturiert, treten meist erst gar keine Fragen auf", sagt Danz. Entscheidend sei daher zunächst einmal, dass der Redner den Vortrag gut vorbereite.
Werden dennoch während der Präsentation vom Publikum Fragen gestellt, sollte der Redner aufpassen, dass sie nicht zu viele werden und den Vortrag zerfasern. Man könne dann etwa auch die Parole ausgeben: "Alle anderen Fragen nun bitte sammeln und am Ende des Vortrags stellen."
2 Meinungen zu "Gutes Ende für die Präsentation"
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schieber1
Montag, 13.02.2012, 15:19 Uhr Ein abruptes Ende finde ich nicht schlecht. Jeder Zuhörer wird in dieser Situation nochmals gezwungen die letzten Sätze zu überdenken und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Diskutieren kann man danach immer noch, bzw. Fragen stellen. -
airliner
Montag, 13.02.2012, 13:37 Uhr Man kann auch von vornherein darum bitten, die Fragen erst am Ende zu stellen. Das macht bis zu einer gewissen Vortragsdauer (etwa 30-45Min) auch Sinn. Ein Abruptes Ende ist ungefähr genauso klug, wie ohne "Auf Wiedersehen" zu sagen, den Raum zu verlassen.
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