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Was tun bei Schulstress?

Keine Chance dem Schulstress

© Zoomin

Für Kinder und Jugendliche ist die Schule heute Stressfaktor Nummer eins. Fast 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler leiden häufig unter stressbedingten Kopfschmerzen und Schlafproblemen.

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17 Meinungen zu "Was tun bei Schulstress?"

  • iduna
    Dienstag, 24.04.2012, 15:04 Uhr
    malbecks Ich habe auch ausdrücklich von einem Teil der Schüler gesprochen. Nicht von allen Schülern, denn das wäre ungerecht. Natürlich haben die Elternhäuser eine wichtige Verantwortung. Wenn Eltern akzeptieren, dass die nachmittägliche Fernsehsendung wichtiger ist, als der von mir kostenlos angebotene Förderunterricht, dann bin ich mit meinem Latein am Ende. Gegen die Eltern kann ich nicht erziehen, dazu sind meine Mittel zu gering. Also konzentriere ich mich auf jene, die wollen. Das ärgert mich zwar, aber auch ich muss Grenzen akzeptieren. Leider sind es diejenigen Schüler, die später zu den schlecht vermittelbaren und künftigen Empfängern von ALG II gehören.
  • malbecks
    Donnerstag, 19.04.2012, 08:41 Uhr
    @iduna S. 2: "Die Frage ist doch auch, wie viel Stress sich Schüler heute machen, weil die Freizeitaktivitäten für eine Reihe viel wichtiger ist, als die Schule." Die Frage ist vielmehr, in wie weit Sie von den Schülern erwarten können, hier richtig Prioritäten zu setzen. Die Schüler sind ständig hin- und her gerissen zwischen der Anforderung, wie Erwachsene Entscheidungen über richtig und falsch im Bezug auf ihre Freizeit zu treffen, ohne dass ihnen jemals jemand etwas dazu beigebracht hätte, und den Verlockungen der modernen Unterhaltungs- und Freizeitindustrie. Die Anschuldigung, Jugendliche wollen nur Spaß und Spiel ignoriert die Tatsache, dass man sie erst ans Arbeiten heranführen muss. Das kann die Schule nicht alleine, da muss das Elternhaus mit ran. Eigentlich auch die Unterhaltungsindustrie, aber von der ist dieser Tage so etwas wie soziale Verantwortung nicht mehr zu erwarten.
  • malbecks
    Donnerstag, 19.04.2012, 08:31 Uhr
    @etecgerm S. 2: "Du hast absolut recht, der Stress lässt sich einfach vermeiden, indem man das ganze Schuljahr über aufmerksam ist und immer die gelehrten Dinge verinnerlicht. Ich behaupte, dass 90% des Stoffes durch aktives Zuhören verinnerlicht werden können." Dann praktizier mal "Aufmerksames Zuhören" für mindestens 6 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche. Wobei das ganze um 7:45 Uhr losgeht, jede einzelne Stunde sich unter Umständen mit einem anderen Wissensgebiet befasst und obendrauf die Lehrer ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, was sie oft leider auch an den Schülern auslassen. Und wenn Du dann "Feierabend" hast erwarten dich zu hause eine tolle Mischung von Reizüberflutung durch Freizeit- und Unterhaltungsangebote, Hausaufgaben, familiären und gesellschaftlichen Verpflichtungen und dem Bedürfnis, sich einfach nur auszuruhen. Dazu kommt noch die Pubertät, die dir einen beträchtlichen Zeitraum deiner Schulzeit extra viel Freude bereitet. Ja ja, Kinder müssen einfach nur die Ohren aufmachen und sich nicht so anstellen!
  • Haudrauf123
    Mittwoch, 18.04.2012, 17:05 Uhr
    Mal ganz klar, der Stress der hier entsteht liegt sowohl an bestimmten Eltern die Ihre Kinder sowas von zur Sau machen oder schlagen weil sie nicht gut genug waren und diese richtige Panik haben schlechte Noten zu schreiben. Mitschüler deren Eltern keine Ahnung von Erziehung haben und den Schüler mobben. Unfähige Lehrer die ihren Unterricht stur durchziehen ohne großmächtig darauf zu achten ob der Schüler es begriffen hat und manchmal tragen die Lehrer hierbei zum Mobbing bei in dem sie den Schüler verhöhnen. Dadurch entsteht Stress und Eltern auch mal darauf achten wie Ihr so eurem Kind begegnet wenn es mal nicht den Test mit einer 1 oder 2 abgeschlossen hat. Der Fehler ist leicht bei anderen zu suchen, aber am schwersten bei sich selber. (Spreche aus Erfahrung, weil mein Vater selber so ein Typ ist der gerne Fehler bei anderen sucht anstatt bei sich selber anzusetzen.)
  • iduna
    Samstag, 11.02.2012, 11:28 Uhr
    Araks Was wollen Sie nun sagen. Der Arbeitnehmer, der vielleicht auch noch Elternteil ist, der hat es leichter als seine Kinder? Meinen Sie das wirklich? Sie vernachlässigen bewusst die Aufgaben die Eltern nach Feierabend haben. Auch die Belastung des Haushalts wird doch wohl bei den Eltern bleiben oder? Also bitte nicht solche Vergleiche konstruieren, die sind einfach unsinnig. Die Frage ist doch auch, wie viel Stress sich Schüler heute machen, weil die Freizeitaktivitäten für eine Reihe viel wichtiger ist, als die Schule. Sie werden mir hoffentlich nicht erzählen wollen, dass Schule der entscheidende Faktor ist. Auch wenn Hurrlemmann das anders sieht. Kontinuierliches Lernen, Aufmerksamkeit im Unterricht und kennen der eigenen Leistungsfähigkeit sind wichtige Faktoren. Wichtig ist auch die entsprechende Lebensweise. Der Diskobesuch bis 6:00 in der Frühe ist nun nicht unbedingt leistungsfördernd. Bitte nicht behaupten, dass dies nicht zutrifft. Ich kenne die Schule sehr gut, da ich Sie fast 60 Jahre besucht habe.
  • Eugenchen
    Montag, 06.02.2012, 10:54 Uhr
    Besonders schlimm sind die Folgen für die Gesundheit, wenn man sich um den Sportunterricht drückt, weil man keinen "bock" hat. Auch Musikunterricht ist "Scheiße" - alles einfach zu anstrengend...
  • benutzer
    Donnerstag, 26.01.2012, 16:57 Uhr
    ja, klar: burnout. ist gerade aktuell und fast ein "must-have". um es mit helmut qualtinger als "herr karl" zu sagen: "...wos?? sie ham koan burn-out?? was red ich dann mit ihnen, sie nebochant!"
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