Bewerber sollten Stellenanzeigen zweigleisig suchen
Viele Unternehmen nutzen beide Kanäle - Print und Online - für ihre Personalsuche. Das hat eine Umfrage unter Personalverantwortlichen des Marktforschungsinstituts Aris in Hamburg ergeben. Im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden dafür die Personalverantwortlichen von 1500 Firmen gefragt, wo sie ihre offenen Stellen veröffentlichen.
Demzufolge suchen Unternehmen nach Bewerbern in der Mehrheit im Netz. So gaben 79 Prozent der befragten Firmen an, sie hätten ihre Stellenangebote in Online-Stellenbörsen wie Monster oder Stepstone veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 8 Prozentpunkten. Zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten gaben an, ihre Stellenangebote auf der eigenen Website zu veröffentlichen.
Immer wichtiger werden Social Networks wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten gab an, dort Stellen publiziert zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 4 Prozentpunkten. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) gab an, branchenspezifische Online-Jobbörsen zu nutzen.
Aber auch die Zeitungen sollten Bewerber nicht aus den Augen verlieren. Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Personalverantwortlichen inseriert offene Stellen in Zeitungen. Das ist sogar ein leichter Anstieg - im vergangenen Jahr hatten der Erhebung zufolge 55 Prozent der Befragten in Zeitungen inseriert.
2 Meinungen zu "Printmedien immer noch wichtig"
-
Oby
Mittwoch, 04.01.2012, 08:13 Uhr Oft sind es doch die gleichen Anzeigen, die geschaltet werden. Also Stellen, die nicht ordentlich bezahlt werden . -
notting
Sonntag, 11.12.2011, 13:39 Uhr Aus meiner Erfahrung muss ich folgendes sagen: - Anzeigen in Printmedien sind für die Firmen oft sauteuer. Meiner Erfahrung nach nutzen das hauptsächlich regionale Firmen (auch kleinere) in den regionalen Zeitungen und große Firmen in den überregionalen Zeitungen, aber meist nur für "richtige" Stellen, also keine Aushilfsjobs, Praktika (außer Abschlussarbeiten) usw. Bei letzterem kann man mehr Erfolg haben, wenn man dort einfach mal anruft. - Die Jobangebote aus überregionalen Zeitungen findet man häufig auch auf der jeweiligen Internetseite der Zeitung. - Unabhängig davon stellen die meisten Firmen mit einer vernünftig gepflegten Webseite ihre Jobangebote auch dorthin. - Viele Firmen stellen ihre Jobangebote nur ungern oder gar nicht in die Datenbank der Arbeitsagentur, weil da wohl der Anteil völlig unpassender Bewerber viel höher als anderswo ist. Das liegt wohl an vielen unfähigen Jobvermittlern, die mehr auf Quantität als Qualität der Bewerbungen achten (ich musste diesbzgl. auch schon mal meine Quote erfüllen). Ich persönlich habe auf der Suche nach Praxissemesterstellen einfach nach passenden Firmen gesucht und angefragt. Bei Abschlussarbeiten und so findet man z. T. auch die Stellen größerer Firmen in überregionalen Zeitungen usw. Für richtige Stellen (passende Stellen sind in meinem Umkreis sehr rar) war meine Hauptquelle der Job-Turbo vom Handelsbatt (Meta-Suchmaschine für Jobangebote). notting
- Minijob
- Öffentlicher Dienst
- Gehaltsvergleich
- Arbeitsrecht
- Lehrstellenmarkt
- Burnout
zu Beruf
Der Countdown zur EURO 2012 läuft...




