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11.02.2012, 15:57 Uhr

Notruf erst nach Sicherung der Unfallstelle absetzen

Bonn (dpa/tmn) - Nach einem Verkehrsunfall sollte der Notruf erst abgesetzt werden, wenn die Unfallstelle gesichert ist.

"Auf Landstraßen sollte dafür rund 100 Meter vor der Unfallstelle ein Warndreieck aufgestellt werden, auf Autobahnen mit 150 bis 200 Metern Abstand. Nach Möglichkeit sollten die Helfer eine Warnweste tragen", erklärt Sven Rademacher, Sprecher des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). In Europa gilt die einheitliche Notrufnummer 112.

Wer bei einem Verkehrsunfall Erste Hilfe leistet, braucht keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen und dadurch rechtliche Probleme zu bekommen, betont Rademacher. Fehler bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen seien nicht strafbar, weil nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wurde. Der DVR-Sprecher empfiehlt aber, die Ersthelferkenntnisse regelmäßig aufzufrischen: "Spätestens dann, wenn man feststellt, Grundkenntnisse vergessen zu haben."

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4 Meinungen zu "Erst die Unfallstelle sichern!"

  • airliner
    Montag, 13.02.2012, 13:31 Uhr
    Eigentlich alles Sachen, die man in der Fahrschule lernt... Nur würde ich auch nicht bei allem anhalten. Wenn ein Fahrzeug offensichtlich eine Panne hat (welches auch abgesichert werden muss), braucht man wohl kaum anzuhalten (sofern keiner hilfesuchend winkt). In der Regel hat man immer ein Handy dabei und kann das selbst regeln. Bei gefährdenden Gegenständen auf der Straße ist IMMER die Polizei zu alarmieren, welche dann weitere Schritte einleitet.
  • chrigra41
    Sonntag, 12.02.2012, 12:15 Uhr
    @interssiertnich: Wenn Äste oder ähnliche gefährliches Zeug... Ja, dann darfst du selbstverständlich die 110 wählen. Die kommen dann mit Sicherheit mit Blaulicht, um die gefährliche Stelle zumindest abzusichern (Verkehrssicherungspflicht) und würden auch, soweit möglich, selber das Zeug entfernen oder, wenns zu viel ist, die Feuerwehr nachfordern. Es kann von keinem Bürger verlangt werden, dass er sich selbst in Gefahr bringt, indem er selbst auf der Straße "rumhampelt". Eigenschutz geht immer vor! Unterlassene Hilfeleistung sollte sehr viel intensiver gahndet werden! Wir haben immer Warnwesten, Gurtschneider, Decken und ab demnächst auch einen Feurlöscher im Auto, immerhin brennt in Deutschland alle sechs Sekunden ein Auto. Wenn der Fahrer eingeklemmt ist oder auch nur die Türen klemmen, hat er ohne Hilfe sauschlechte Karten!
  • deinteufel
    Sonntag, 12.02.2012, 12:04 Uhr
    komisch, wieso habe ich da die selbe meinung? eigentlich schon traurig wies mit der ganzen welt momentan bergab geht. :-(
  • intressiertnich
    Sonntag, 12.02.2012, 11:21 Uhr
    was für tolle news... ausserdem muss dafür erstmal jemand anhalten. in der stadt mag das ja noch gehen, aber auf der autobahn wird sich nur durchgeschlängelt und auf der landstrasse halten noch weniger leute an. erst wenn feuerwehr und co angerückt sind, dann wird angehalten. zu gaffen!!! so schauts doch. da hilft nur eins. fiesse strafen für leute, die einfach vorbei brettern! das einzige was ich halbwegs nachvollziehen kann, wenn eine dame alleine auf der landstrasse unterwegs ist und nirgendwo ein weiteres fahrzeug. da würde ich wohl auch weiter fahren... dann kann man aber wenigstens so fair sein und die polizei oder dergleiche informieren. ich persönlich bin ja schon am überlegen die 110 zu wählen, wenn äste oder anderes gezeugs gefährlich auf der strasse liegt. darf man sowas denn eigentlich oder an wen sollte man sich in dem fall wenden? danke für die info. ps: auf der skipiste geht es doch. da kommt auch sofort jemand vorbei und bringt alles, was man verlohren hat. von daher mehr rücksicht! (beinhaltet auch rückspiegel nutzen und rechts fahren!!!) dann kommts auch ev. nicht zu unfällen...
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